Druck gegen Birmas Machthaber gefordert
publiziert: Mittwoch, 24. Okt 2007 / 12:08 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Okt 2007 / 12:37 Uhr

London - Sechs Friedensnobelpreisträgerinnen haben die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, den Druck auf die Militärregierung in Birma zu erhöhen.

Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss weiter Hausarrest erdulden.
Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss weiter Hausarrest erdulden.
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Dem Regime Birmas dürfe es nicht erlaubt sein, weiterhin die Menschenrechte auf so grausame Weise zu verletzen, hiess es in einem offenen Brief der Frauen, der in der britischen Zeitung «Guardian» veröffentlicht wurde.

Im Hausarrest für Aung San Suu Kyi offenbare sich die Brutalität des Regimes am deutlichsten. «Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs», betonten die Nobelpreisträgerinnen.

Die Vereinten Nationen müssten ihrem Mandat gerecht werden und sich verstärkt und entschlossen für die Freilassung von Suu Kyi und anderen politischen Häftlinge einsetzen. «Vor 62 Jahren wurde die UNO gegründet, um die Regierungen der Welt in die Lage zu versetzen, auf solch schwerwiegende Krisen zu antworten.»

Bösartiges Vorgehen

Der Brief war unterzeichnet von Jody Williams, Shirin Ebadi, Wangari Maathai, Rigoberta Menchu Tum, Betty Williams und Mairead Corrigan Maguirem. Neben Suu Kyi sind sie die einzigen noch lebenden Frauen, die mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurden. Insgesamt haben zwölf Frauen die Auszeichnung in der 100-jährigen Geschichte des Preises erhalten.

Die Verfasserinnen des Briefes verurteilten die Niederschlagung der Demonstrationen im Namen der Demokratiebewegung scharf. Sie sprachen von einem bösartigen Vorgehen des Regimes.

Bei den Massendemonstrationen hatten buddhistische Mönche und Oppositionelle gegen die Militärregierung protestiert. Beim Einschreiten des Militärs kamen mehrere Menschen ums Leben, tausende wurden festgenommen.

(ht/sda)

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