Wirtschaftsspionage bedroht die Schweiz
Druck von aussen als grösste Gefahr
publiziert: Mittwoch, 2. Nov 2011 / 15:36 Uhr
Beim Bankgeheimnis wurde in den letzten Monaten auf ausländischen Druck stark nachgelassen.
Beim Bankgeheimnis wurde in den letzten Monaten auf ausländischen Druck stark nachgelassen.

Zürich - Politische und wirtschaftliche Druckversuche aus dem Ausland seien die momentan grösste Bedrohung für die Schweiz. Dies sagte Jürg Bühler, Vizedirektor des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), am Mittwoch anlässlich eines Referats in Zürich.

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Solche Druckversuche würden die Handlungsfreiheit der Schweizer Behördern einschränken und den nationalen Interessen schaden, sagte Bühler am Institut für Zusammenarbeit und Dialog in Zürich. «Im Vergleich zu den Handlungsmöglichkeiten eines Kleinstaates wie der Schweiz ist der wirtschaftliche Druck sehr gross.»

Eine weitere Problematik sei die Abwehr der Wirtschaftsspionage. «Diese schwächt die Konkurrenzfähigkeit von in der Schweiz angesiedelten Firmen und gefährdet den Finanz- und Werkplatz.» Terrorismus oder Gewaltextremismus bezeichnete Bühler hingegen als momentan keine direkten Bedrohungen für die Schweiz.

Der NDB-Vizechef betonte, dass auch die Migration nicht als Bedrohung betrachtet werde. «Wir konzentrieren uns auf jene, die Probleme machen, und das sind die wenigsten.» In diesem Bereich sei die Kleinheit der Schweiz von Vorteil. «Es gibt hier keine Ghettobildungen, wie etwa die Banlieus in Paris», sagte Bühler.

(dyn/sda)

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Dummschwätzer sondergleichen
Es gibt keine Ghettobildung. Aha.

Es gibt aber in praktisch allen Städten schon ganze Quartiere wo hauptsächlich ic's und andere Ausländer wohnen.

Und die Ghettoisierung wird stattfinden, schleichend und von der Politik ignoriert.

Aber was solls, Hauptsache dem Finanzplatz gehts gut gell.
Und Zürich wird eh bald befreit sein von mittelständischen Schweizer, man kommt sich zum Teil jetzt schon vor wie in Deutschland wenn man im Ausgang ist in der Stadt.
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