Homosexualität und Religion
Du sollst nicht schwul sein
publiziert: Mittwoch, 12. Aug 2015 / 11:24 Uhr

Kommen Schwule in den Himmel? Wenn es nach Bischof Huonder geht, nicht. Auch andere Religionen lehnen die gleichgeschlechtliche Liebe ab. Diese Doku geht der Frage nach, warum das so ist. Sind Homosexuelle ein Fehler Gottes?

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Kann denn Liebe Sünde sein? Ob Bibel, Thora oder Koran - die heiligen Bücher lehnen sie allesamt ab: die Homosexualität. Bis heute diktieren die jahrtausendealten Schriften den Umgang der Religionen mit ihren ungeliebten Söhnen und Töchtern.

Homosexuelle gelten als krank oder vom Teufel besessen. Um ihrem Gott, ihrer Religionsgemeinde oder einfach nur der eigenen Familie zu gefallen, sollen die Homosexuellen umkehren, heterosexuell werden oder ein Leben lang Verstecken spielen.

(jz/news.ch)

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Und sie hielten sich nie daran!
Jesus liebte den Johannes und Mehmed II versprach seinen Soldaten hübsche Mädchen und Knaben, falls sie Konstantinopel erobern sollten.
"Im 17., 18. und 19. Jahrhundert berichteten bereits Europäer, die den Nahen und Mittleren Osten bereisten, von unverblümten gleichgeschlechtlichen Sexualpraktiken. In einem Ausmaß, dass man annahm, alle Muslime seien von Natur aus bisexuell. In der ottomanischen Türkei trieb man schöne Knaben als Steuer ein und der Sultan hatte seine Lieblingsjünglinge. In den Badehäusern Istanbuls wurde nicht nur gewaschen. Die angestellten Hilfskräfte für Sauberkeit, die Tellaks, arbeiteten zugleich als Prostituierte. Über die männlichen Badehausaffären gibt es zahlreiche Dokumente über Preisstaffelung, wann, wie und wie oft man die Kunden zum Orgasmus brachte. Aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sind eifersüchtige Fehden um die Jünglinge der Badehäuser bekannt. Nicht minder offenherzig ging es in anderen Landen zu. Viele werden sich noch an die mittlerweile altertümlichen Ausdrücke "Persisch" und "Türkisch" erinnern, die man vor Jahren noch als Synonym für Analverkehr benutzte.

Homosexualität ist seit Jahrhunderten ein Bestandteil islamischer Kultur und bis heute überall präsent. Wobei man sie jedoch nicht mit westlichen Vorstellungen verwechseln darf. Beziehungen zwischen Männern schließen nicht automatisch Beziehungen zu Frauen, Heirat und Familie aus. Bei Frauen ist es nicht anders. Niemand würde auf die Idee kommen, sich als Homosexueller zu bezeichnen, geschweige denn zu outen. Was für einen Sinn sollte das machen? Sich außerdem nur auf ein Geschlecht zu reduzieren, ist kontraproduktiv, limitiert es doch die Genussmöglichkeiten um die Hälfte.

Unter Männern gilt der aktive Mann nicht als homosexuell, im Gegensatz zum passiven Mann, der als Empfangender mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfach schwul sein muss. Solches Aktiv-Passiv-Denken findet man in Europa noch beispielsweise in Italien. Zu Neapel gehören die feminili, eine alte Transvestitenzunft, die in einem eigenen Viertel wohnen. Zu ihrer Klientel zählten früher hauptsächlich Heteromänner. Noch vor 20 Jahren war es für Verheiratete nichts Anstößiges, unter Freunden augenzwinkernd zu erwähnen, gestern sei man bei den feminili gewesen. Heute hält man sich dagegen mehr bedeckt." http://www.heise.de/tp/artikel/27/27781/1.html
Und der Huonder kämpft wahrscheinlich gegen seine eigene Homosexualität, die er anderes nicht in den Griff bekäme.

Bin gespannt, welchen Auswurf unser Schäfchen dazu wieder produziert!
Alle Sünden...
...wurden von religiösen Marketingexperten erfunden, um die Kundenbindung zu erhöhen. Kleine Sünden wie sexuelle Gedanken an den Nachbarn, grössere Sünden wie Homosexualität, vor welcher man sich durch innige Gebete und Spenden und andere "gottgefällige" Taten vermeintlich schützen kann. Man stelle sich vor, wie viel Energie ängstliche Gläubige aufwenden, um ja nicht selbst der Homosexualität zu verfallen!
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