Durchbruch in Stammzellenforschung erzielt
publiziert: Dienstag, 11. Feb 2003 / 07:22 Uhr

Madison - Forscher haben erstmals embryonale Stammzellen von Menschen genetisch manipuliert. Es gelang ihnen, ein Krankheits-Gen in den Zellen auszuschalten, wie eine Sprecherin der Universität von Wisconsin bestätigte.

Erstmals Stammzellen von Menschen genetisch manipuliert.
Erstmals Stammzellen von Menschen genetisch manipuliert.
Dieser Vorgang war bisher nur bei Mäusen möglich. Embryonale Stammzellen teilen und vermehren sich unbegrenzt. Sie sind der Grundstock, aus denen sich alle Zellen im Körper entwickeln. Manche Mediziner hoffen, sie einmal zur Gewinnung von Ersatzorganen und -gewebe nutzen zu können.

Nach der jetzt gelungenen Genmanipulation glaubt das Team um Thomas Zwaka in Madison, in der Zukunft auch Insulin produzierende Stammzellen schaffen und sie Diabetikern einzupflanzen zu können oder auch Dopamin produzierende Stammzellen für Parkinson-Kranke.

Ausserdem wollen die Forscher Gene ausschalten, die das Abwehrsystem gegen Spenderorgane oder -gewebe mobilisieren. Das heisst, dass sie eines Tages Stammzellenlinien für bestimmte Krankheiten entwickeln und sie gefahrlos jedem beliebigen Patienten einpflanzen könnten.

(bert/sda)

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