Dutroux bestreitet Mordvorwürfe und beschuldigt andere
publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2004 / 13:27 Uhr

Arlon - Marc Dutroux hat in seinem Schlusswort zum belgischen Mädchenmordprozess erneut alle Mordvorwürfe bestritten. Er sei allerdings verantwortlich für den Tod von vier entführten Mädchen, weil er sie der Obhut anderer überlassen habe.

Marc Dutroux wird in zwei Wochen abgeurteilt.
Marc Dutroux wird in zwei Wochen abgeurteilt.
Manche glauben, ich hätte den Schlüssel für alles Unbekannte in der Hand, sagte Dutroux. Einzelheiten zum Tod könne er jedoch nicht berichten, weil er nicht dabei gewesen sei.

Dutroux forderte seine mitangeklagte Ex-Frau Michelle Martin auf, aus Liebe zu den gemeinsamen Kindern und der Familie die Wahrheit zu sagen. Michelle, ich habe Dich geliebt wie keine andere, und ich habe immer noch Gefühle für Dich, sagte Dutroux.

Martin, die einen Meter neben dem Hauptangeklagten hinter den schusssicheren Scheiben der Beschuldigtenbox sass, verbarg ihr Gesicht die meiste Zeit in ihren Händen. Sie darf nach Dutroux´ Schlusswort ebenfalls letzte Worte an die Geschworenen richten.

Schwere Anschuldigungen erhob der 47-Jährige auch gegen seinen mutmasslichen Komplizen Michel Nihoul. Dieser sei der Drahtzieher der Verbrechen; er habe Kinder bei Dutroux bestellt.

Dutroux ist angeklagt, 1995 und 1996 sechs Mädchen im Alter von acht bis 19 Jahren entführt und vergewaltigt zu haben. Vier von ihnen starben.

Mit Dutroux´ Schlusswort steht das Verfahren nach mehr als drei Monaten kurz vor dem Abschluss. Ihm droht lebenslange Haft. Das Urteil wird nach den Beratungen der Jury in zwei Wochen erwartet - rund acht Jahre nach Dutroux´ Festnahme.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten ... mehr lesen
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ... mehr lesen  
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 20°C 33°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
St. Gallen 18°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 18°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 19°C 30°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 21°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Lugano 22°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten