Gefechte fordern Todesopfer
Dutzende Tote bei Anti-Terror-Kämpfen im Jemen
publiziert: Samstag, 14. Apr 2012 / 16:49 Uhr
Die Extremisten, die sich den Namen Ansar al-Scharia gegeben haben, kontrollieren bereits grosse Teile von Abjan sowie einzelne Ortschaften in der Provinz Lahdsch.
Die Extremisten, die sich den Namen Ansar al-Scharia gegeben haben, kontrollieren bereits grosse Teile von Abjan sowie einzelne Ortschaften in der Provinz Lahdsch.

Sanaa - Im Süden des Jemen sind bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen mindestens nach staatlichen Angaben 30 Menschen ums Leben gekommen.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Armee habe in Lawdar in der unruhigen Provinz Abjan 28 Männer getötet, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida zugerechnet würden, meldete am Samstag die staatliche Nachrichtenagentur Saba.

Auch zwei Stammesangehörige, die das Militär unterstützten, seien bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Die jüngste Offensive am späten Freitagabend sei von Jemens neuem Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi angeordnet worden.

Seit den Massenprotesten gegen den früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh im vergangenen Jahr haben Al-Kaida-Anhänger im Südjemen zunehmend an Einfluss gewonnen. Die Extremisten, die sich den Namen Ansar al-Scharia gegeben haben, kontrollieren bereits grosse Teile von Abjan sowie einzelne Ortschaften in der Provinz Lahdsch.

Jemens neuer Präsident Hadi hatte bei seinem Amtsantritt im Februar versprochen, Al-Kaida zu bekämpfen. Seither hat es immer wieder blutige Terroranschläge auf die Sicherheitskräfte gegeben.

(knob/sda)

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