ECOPOP reicht Klage gegen Roth-Bernasconi und Hodgers ein
publiziert: Freitag, 14. Sep 2012 / 20:52 Uhr
Maria Roth-Bernasconi ist von der Umweltvereinigung ECOPOP wegen Ehrverletzung angeklagt worden.
Maria Roth-Bernasconi ist von der Umweltvereinigung ECOPOP wegen Ehrverletzung angeklagt worden.

Bern - Die Umweltvereinigung ECOPOP reicht Klage wegen Ehrverletzung gegen zwei Genfer Mitglieder des Nationalrats ein: gegen die Sozialdemokratin Maria Roth-Bernasconi und den Grünen Antonio Hodgers.

Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
5 Meldungen im Zusammenhang
Gemäss den Klagen sollen die beiden Politiker die Volksinitiative von ECOPOP in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt haben. Die Klagen wurden am Freitag bei der Staatsanwaltschaft Brugg AG eingereicht, wie ECOPOP der Nachrichtenagentur sda am Abend mitteilte.

Nationalrätin Roth-Bernasconi hatte am 22. August im Politblog auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet geschrieben, das ECOPOP-Initiativkomitee verfolge mit der Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung» unter «pseudoökologischen» Vorwänden «geradezu eugenische Ziele».

Der Grüne Antonio Hodgers wiederum hatte gegenüber den Westschweizer Zeitungen «Tribune de Genève» und «24 heures» vom 8. August gesagt, es solle mit Volksbegehren dieser Art ein Paradies geschaffen werden, das auf einer beschränkten Anzahl Einwohner beruhe.

Dies sei kein Nationalsozialismus mehr, sondern National-Ökologismus. (Original: «Ce n'est plus du national-socialisme, c'est du national-écologisme.»)

Wie ECOPOP-Mediensprecher Albert Fritschi auf Anfrage der sda sagte, sollen die Klagen «ein Schuss vor den Bug» der Parlamentarier sein. Im Hinblick auf die Behandlung der Initiative in den eidgenössischen Räten sei es notwendig, gegen Aussagen dieser Art vorzugehen.

Roch auch im Komitee

Mit der Klage beantragt die Organisation zudem, die parlamentarische Immunität von Roth-Bernasconi und Hodgers aufzuheben.

ECOPOP sammelt derzeit Unterschriften für die Initiative, die verlangt, dass die Schweizer Bevölkerung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen darf. Die Sammelfrist ist am 3. November 2012.

Die Umweltorganisation meldet zudem einen prominenten Neuzugang im Unterstützungskomitee für die Initiative: Philippe Roch, der langjährige Direktor des früheren Bundesamts für Umwelt (BUWAL), habe sich spontan bereit erklärt, die Initiative in der Öffentlichkeit zu unterstützen.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Franz Weber unterstützt die Ecopop-Iniative «Stopp der Überbevölkerung» nicht. Von der Umweltorganisation kontaktiert, ... mehr lesen
Franz Weber
Bern - Nach der Organisation Ecopop und der SVP haben nun auch die Schweizer Demokraten eine Volksinitiative gegen die ... mehr lesen 2
Asylunterkunft am Flughafen Genf: Zukünftig sollen höchstens so viele Menschen Einwandern, wie auswandern.
Zürich - Die Schweizer Wohnbevölkerung soll im Dreijahresdurchschnitt nur noch um 0,2 Prozent wachsen dürfen. Das ist das ... mehr lesen 2
Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz soll verringert werden.
Parlament
Spannend, wie das Parlament reagieren wird! Da wäre dann wieder der Schelm, der böses dabei denkt.
Ziel !
“nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen darf”
Ziel schon verfehlt! Die Bevölkerung der CH hat langfristig abzunehmen und nicht zuzunehmen, auch nicht um nur 0, 2 %.
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
Barack Obama am Pranger
Barack Obama am Pranger
Vorwurf: Verfassung gebrochen  Washington - Das US-Repräsentantenhaus will Präsident Barack Obama offensichtlich vor Gericht ziehen. Die Abgeordneten gaben am Mittwoch in Washington mehrheitlich einer Resolution statt, die es erlaubt, den Präsidenten zu verklagen. 225 stimmten für den Beschluss, 201 dagegen. 
Bundesverwaltungsgericht  Lausanne - Der Kanton Zürich hat Beschwerde gegen die Aufnahme der Clinica Holistica Engiadina in ...  
Clinica Holistica Engiadina in Susch/GR
Was ist passiert? (Symbolbild)
Polizei ermittelt weiter  Bern - Zwei Tage nach dem Carunglück mit vier Toten und 13 Verletzten in Norwegen hat ...  
Norwegische Polizei beschuldigt Car-Chauffeur Windisch AG/Trøndelag NO - Einen Tag nach dem tödlichen Carunglück in Norwegen ist der Fahrer wegen ...
Eine formelle Befragung habe noch nicht stattgefunden. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    moderne Naturwissenschaften - die 2 Seiten der Medaille Die Naturwissenschaft der vergangenen Jahrhunderte hat zweifellos ... Sa, 26.07.14 06:44
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Danke für die Einladung... Nett dass Sie sich gemeldet haben Herr Kyriacou. Keinschaf’s Analogie ... Fr, 25.07.14 04:52
  • keinschaf aus Wladiwostok 2507
    Warum nur dort? Warum müssen denn diese "Fachleute" ihre "Evidenzen" und vor allem die ... Di, 22.07.14 23:32
  • akyri aus Zürich 11
    Ans Denkfest kommen, EdmondDantes1 Sie fragen nach Fakten zur Evolution? Kommen Sie ans Denkfest und ... Di, 22.07.14 22:43
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Antwort an Buffy Hallo Buffy Da scheine ich mit meinem Kommentar „Die ... Do, 17.07.14 02:12
  • Buffy aus Frankfurt 2
    Kommentar - Edit Mein Kommentar bezog sich natürlich auf den Beitrag von EdmontDantes1. ... Mo, 14.07.14 18:00
  • Buffy aus Frankfurt 2
    KREATIONISTEN-ALARM Ich hoffe, dieser fehlleitende Beitrag wird zügig gelöscht. Er ... Mo, 14.07.14 17:54
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Die Evolutions-Religion Sie schreiben in der Einleitung zum Artikel den Satz "Die Richtigkeit ... Mo, 07.07.14 19:30
Andrea Frangi ist Professor für Baustatik und Konstruktion (Holzbau) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Neue Wege im nachhaltigen Holzbau Am ETH-Standort Hönggerberg entsteht derzeit das House of ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 14°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Basel 12°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 14°C 20°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 16°C 25°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 17°C 25°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Genf 14°C 26°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 16°C 30°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten