EDI lässt Impfstrategie evaluieren
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2010 / 23:50 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Gesundheit rechnet mit einem baldigen Ende der Schweinegrippe-Welle. Der Bundesrat hat sich am Mittwoch über die aktuelle Situation informieren lassen. Ein Urteil über die getroffenen Massnahmen und deren Wirkung will er noch nicht fällen.

Im Zentrum der Evaluation steht die Impfstrategie und deren Umsetzung.
Im Zentrum der Evaluation steht die Impfstrategie und deren Umsetzung.
5 Meldungen im Zusammenhang
Grundsätzlich sei der Bundesrat der Meinung, dass sich im Zusammenhang mit der A(H1N1)-Pandemie Fragen ergeben hätten, die einer Klärung bedürften, teilte das Departement des Innern (EDI) mit. Solange keine Gesamtsicht existiere, seien detaillierte und abschliessende Antworten nicht möglich.

Antworten erhoffen sich die Behörden von einer Evaluation, die das EDI in Auftrag gegeben hat. Durchgeführt wird die Untersuchung von einer externen Firma in Zusammenarbeit mit einem internationalen Expertenteam.

Im Zentrum der Evaluation steht die Impfstrategie und deren Umsetzung. Ferner wird die Kompetenzverteilung und Kommunikation zwischen Bund und Kantonen unter die Lupe genommen. Diese hatten Anlass zu Kritik gegeben. Der Abschlussbericht wird für Mitte April 2010 erwartet.

Pandemie vor dem Ende

Die gegenwärtige Pandemie nähert sich dem Ende. Eindämmungsmassnahmen, die noch in Kraft seien, könnten «nach Prüfung der lokalen Gegebenheiten» beendet werden, schreibt das EDI.

In der ersten Kalenderwoche haben in der Schweiz hochgerechnet rund 7300 Personen wegen Schweinegrippe einen Arzt aufgesucht. Dies sind weniger als in der Vorwoche. Mit 92 Konsultationen pro 100'000 Einwohner liegt die Zahl jedoch immer noch über dem epidemischen Schwellenwert. Von einer Epidemie sprechen die Fachleute ab 50 Konsulationen pro 100'000 Einwohner.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Iran erhält von der Schweiz 900'000 Dosen des Schweinegrippe-Impfstoffes Celtura. 750'000 Dosen werden verkauft. ... mehr lesen
Die Schweiz wird auch Impfstoff einlagern.
Der Pandemie-Alarm sei zurecht erfolgt, betonte die WHO.
Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie stecke mit der Pharmabranche unter einer Decke ... mehr lesen
Bern - Die Schweiz hat rund zehn Millionen Dosen Pandemie-Impfstoff zuviel bestellt. Einen Teil will das Bundesamt für ... mehr lesen 4
Die Schweiz hat rund zehn Millionen Dosen Pandemie-Impfstoff zuviel bestellt.
Entwarnung: In zwei bis drei Wochen soll die Pandemie vorbei sein.
Bern - Die Schweinegrippe ist in der ... mehr lesen
Bern - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Vorwürfe zurückgewiesen, im Falle der Schweinegrippe zu alarmistisch ... mehr lesen
WHO-Direktorin Margaret Chan.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 16
Roche widersprach den Ergebnissen in einer Stellungnahme.
Roche widersprach den Ergebnissen in einer Stellungnahme.
Wirksamkeit in Frage gestellt  London/Basel - Jahrelang hat ein Forschergremium mit der Pharmafirma Roche darum gerungen, die Forschungsresultate zur Wirksamkeit des Grippemittels Tamiflu öffentlich zu machen. Nun kommen die Wissenschaftler zum Schluss: Seine Wirkung sei höchstens bescheiden. mehr lesen 2
Gefährlicher Erreger  Atlanta - Die Schweinegrippe, die vor mittlerweile fünf Jahren weltweit mehr als 18.000 Todesopfer gefordert ... mehr lesen  
Der Experte empfiehlt eine Vorsorgeimpfung gegen die Schweinegrippe.
H1N1-Virus  Saragossa - Nach dem Ausbruch einer neuen Schweinegrippe-Epidemie mit fast 50 Infektionsfällen im Norden Spaniens sind zwei Menschen an der Krankheit gestorben: Ein 76-Jähriger erlag dem H1N1-Virus in einem Spital in Saragossa, wie die Behörden Dienstag bekanntgaben. mehr lesen  
Epidemologische Zeitbombe: H5N1 - «Vogelgrippe»-Virus
Etschmayer Am 22. September wird über das neue Epidemiegesetz abgestimmt. Und die Alternativmedizin-Anhänger, Impf-Gegner und Pseudoheiler rufen zum Sturm auf gegen eine ... mehr lesen   11
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 17°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 17°C 25°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen 15°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 18°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 18°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 17°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen freundlich
Lugano 19°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten