EM-Qualifikation geht los: 20 Partien zum Auftakt
publiziert: Donnerstag, 5. Sep 2002 / 16:37 Uhr

Basel - Neben der Schweiz und Georgien starten am Wochenende 38 weitere Nationalmannschaften zur Ausscheidung für die EM 2004 in Portugal.

In den zehn Gruppen stehen total 210 Partien bevor, 20 davon am kommenden Wochenende. Im einzigen Duell zwischen zwei WM- Teilnehmern trifft in der Schweizer Gruppe Russland in Moskau auf das mitfavorisierte Irland.

Die Russen empfangen die an der WM überraschenden Iren mit einer neuformierten Equipe. Der neue Nationalcoach Waleri Gassajew nominierte 20 Akteure, die bei heimischen Vereinen engagiert sind. Fehlen werden allerdings der verletzte Captain Igor Titow sowie Shooting-Star Marat Ismailow. Unter den vier Legionären figuriert überraschend der Altstar Viktor Onopko (33/Rayo Vallecano), der nach der WM-Endrunde und nach 100 Länderspielen aus der Nationalmannschaft zurücktreten wollte.

Einen Rückkehrer selektionierte auch Irlands Coach Mick McCarthy mit dem 34-fachen Internatioale Phil Babb (Sunderland), der erstmals seit zwei Jahren wieder ein Aufgebot erhielt. Der Verteidiger wurde damals vom Trainer nach einer durchzechten Nacht vor einem Länderspiel nach Hause geschickt. Im Februar gewann Irland gegen Russland in einem Testspiel 2:0, doch McCarthy warnt davor, Irland deswegen zu favorisieren: «Die Russen haben ein völlig neues Team und einen neuen Coach. Nichts wird so sein wie vor einem halben Jahr.»

Lösbare Auswärts-Aufgaben haben zum Auftakt Deutschland und Italien. Der WM-Zweite spielt in Litauen, während die «Azzurri» in Aserbaidschan antreten. Eine unangenehme Reise steht derweil dem entthronten Weltmeister Frankreich bevor, der auf Zypern spielt.


Deutschland: Diesmal ohne Barrage

Deutschlands Teamchef Rudi Völler vertraut im Auftaktspiel der Gruppe 5 in Litauen dem erfolgreichen Stamm der WM-Mannschaft. Im Vergleich zum 2:2 gegen Bulgarien vor zweieinhalb Wochen sind Captain Oliver Kahn, Jörg Böhme, Dietmar Hamann, Frank Baumann und Oliver Neuville wieder dabei. Die Zielsetzung für die kommenden Monate ist klar: «Wir wollen Gruppensieger werden und nicht noch einmal die Barrage bestreiten wie vor Jahresfrist gegen die Ukraine», sagte Völler.

Ein Erfolg beim Aussenseiter auf dem Baltikum ist also Pflicht. Dennoch will Rudi Völler den Gegner nicht unterschätzen: «Wir dürfen diese Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen. Deshalb sage ich immer wieder, dass dies nach der WM das wichtigste Spiel des Jahres ist.» Dass sie ein unbequemer Gegner sein können, bewiesen die Litauer vor zwölf Monaten mit dem 0:0 gegen Italien.


Italien: Wie lange noch mit «Trap»?

Die Italiener sind nach dem frühen Ausscheiden an der WM und dem missglückten Testspiel gegen Slowenien (0:1) auf der Suche nach Selbstvertrauen. Da scheint Aserbaidschan ein dankbarer Widersacher zu sein, bevor Anfang Oktober das Spitzenspiel der Gruppe 9 gegen Jugoslawien ansteht. Die Azzurri spielen aber in Baku nicht nur um einen erfolgreichen Start, sondern wohl auch um die Zukunft von Coach Giovanni Trapattoni. Bei einem Ausrutscher am Kaspischen Meer dürften die Tage des seit der WM umstrittenen «Mister» gezählt sein.


Frankreich: Vergessen und neu beginnen

Während Trapattoni und Völler auf den Stamm des WM-Kaders setzen, erfuhr Frankreichs Equipe unter dem neuen Coach Jacques Santini diverse Änderungen. Nur zwölf der 20 für die Startpartie der Gruppe 1 auf Zypern nominierten Spieler waren in Südkorea dabei. Unfreiwillig ist jedoch der Verzicht auf die Stürmer Thierry Henry und David Trezeguet; sie sind verletzt. «Wir müssen endlich vergessen, dass wir Weltmeister waren und noch immer Europameister sind. Jetzt gilt es den Neuanfang voranzutreiben», fordert Zinedine Zidane. Als Akteur, der in Spanien unter Vertrag steht, dürfte der Star einige Tipps für die Reise nach Zypern bekommen haben. Spanien verlor vor vier Jahren auf der Mittelmeer-Insel 2:3.


Kroatien und Mazedonien mit «Schweizern»

Zu Begegnungen mit Schweizer Bezug kommt es in Osijek (Kro) und Vaduz. In der kroatischen Provinz empfängt der WM-Dritte von 1998 unter dem neuen Coach Otto Baric Estland. Der schweizerisch- kroatische Doppelbürger Mladen Petric von den Grasshoppers besitzt gute Aussichten auf einen Platz in der Startformation, nachdem er im letzten Testspiel (1:1 gegen Wales) ein Tor markiert hatte. Alexander Mitreski (GC) gastiert mit Mazedonien in Liechtenstein, das mit acht Spielern des NLB-Klubs Vaduz antritt. Dabei kommt es wohl zum Duell des GC-Mittelfeldspielers gegen seinen Klubkollegen Peter Jehle, der beim Team aus dem Fürstentum im Tor stehen wird.

(ms/sda)

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