ETA bekennt sich zu Bombenanschlägen
publiziert: Freitag, 9. Mai 2008 / 12:43 Uhr

San Sebastián - Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zu vier Bombenanschlägen in den vergangenen Wochen bekannt und mit neuer Gewalt gedroht. Sie schickte eine Erklärung an die baskische Zeitung «Gara», die nun gedruckt wurde.

Juan José Ibarretxe will an der Volksabstimmung festhalten.
Juan José Ibarretxe will an der Volksabstimmung festhalten.
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Darin übernahmen die Terroristen die Verantwortung für die Attentate auf zwei Büros der Sozialistischen Partei von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sowie zwei Fernsehmasten.

Bei den Anschlägen im März und April war nur Sachschaden entstanden. Die ETA werde ihren bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit des Baskenlandes fortführen, hiess es weiter.

Der baskische Regierungschef Juan José Ibarretxe kündigte an, er werde ungeachtet der Kritik aus Madrid an einer umstrittenen Volksabstimmung über das Selbstbestimmungsrecht der nordspanischen Region festhalten. Das Referendum ist für den 25. Oktober vorgesehen.

Die spanische Regierung wie auch die Opposition lehnen das Vorhaben des Nationalisten Ibarretxe ab. Laut Verfassung darf nur der Zentralstaat Volksabstimmungen abhalten. Für den 20. Mai ist ein Treffen zwischen Zapatero und Ibarretxe geplant.

(rr/sda)

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