ETH-Gesetz im Nationalrat - Einstimmig für eine Lex Wüthrich
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 20:22 Uhr

Bern - Ein Nobelpreisträger, eine Forscherin oder ein Forscher der Spitzenklasse sollen an den ETH auch nach dem Alter von 65 tätig sein können. Der Nationalrat hat die Teilrevision des ETH-Gesetzes zu einer Lex Kurt Wüthrich umgestaltet.

Diskussionslos übernahm die grosse Kammer in der kleinen Revision des ETH-Gesetzes von 1991 einen Antrag seiner Kommission, dass der ETH-Rat in begründeten Ausnahmefällen mit einem Professor eine Anstellung über die Altersgrenze hinaus vereinbaren kann.

Die ETH Zürich hatte dem schon vorgespurt, indem sie dem emeritierten Chemie-Nobelpreisträger Kurt Wüthrich auch nach seiner Pensionierung den Zugang zu seinem wichtigsten Gerät, dem Magaherz-Kernspin-Resonanz-Magneten, offen liess.

Die oppositionslos angenommene ETH-Gesetzesrevision will die Autonomie der Bundesanstalt stärken. Die ETH in Zürich und Lausanne und ihre Annexanstalten mit ihren 17 000 Studierenden, 500 Professorinnen und Professoren und 11 000 Forschenden sollen mit Leistungsauftrag und Globalbudget geführt werden.

Die ETH sollen weiterhin zur Weltspitze gehören, sagte Kommissionssprecherin Käthi Bangerter (FDP/BE). Deshalb müssten ihre Strukturen modernisiert und ihr Leistungsauftrag für das Parlament messbar formuliert werden. Das Parlament solle nicht nur bei den Finanzen, sondern auch bei den Leistungen mitreden können.

Der Nationalrat will den ETH-Rat dazu verpflichten, dem Bundesrat einen Leistungsbericht zu unterbreiten, der dem Parlament vorzulegen ist. Der Bundesrat hat der Bundesversammlung über den Stand der Auftragserfüllung Bericht zu erstatten. Die Vorlage geht zurück an den Ständerat.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, die bizzaren Kreaturen der Nacht, die Regenbogentukane und einheimischen Schmetterlinge, die Gliederfüsser mit ihren aussergewöhnlichen Formen und die Wollschweine, welche sich als Landschaftsgärtner betätigen. Das Papiliorama in Kerzers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise. mehr lesen  
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der «Liquid Biobank Bern» das derzeit modernste Tiefkühllager für Blut und andere flüssige Bioproben in der Schweiz in Betrieb. Die Biobank soll zur wichtigen Forschungsressource für massgeschneiderte Medizin werden. mehr lesen  
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen ... mehr lesen  
Zika wird hauptsächlich durch Mückenstiche verbreitet.
Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
Erhöhtes Osteoporose-Risiko  Trondheim - In den letzten Wochen der Schwangerschaft gehört die Weitergabe von Kalzium an den Fötus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 7°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 5°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 9°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 11°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten