Tagung unter schwedischer Präsidentschaft
EU-Aussenminister sprachen über Krisenverhütung
publiziert: Montag, 22. Jan 2001 / 11:13 Uhr

Brüssel - Die EU-Aussenminister sind am Montag in Brüssel zu ihrer ersten Sitzung unter schwedischer Präsidentschaft zusammengekommen. In einer öffentlichen Debatte sprachen sie zunächst über die Verhütung internationaler Krisen.

Die EU will mehr tun, um auf Krisen wie der im früheren Jugoslawien schneller zu reagieren als bisher. Allein die Hilfe im früheren Jugoslawien koste die internationale Gemeinschaft zehn Milliarden Euro (über 15 Mrd. Franken) im Jahr, heisst es im einem Dokument der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft, die bis Ende Juni dauert.

Bei dem Treffen wird es auch um den Einsatz der umstrittenen NATO-Munition mit abgereichertem Uran und eine mögliche Gesundheitsgefährdung von Soldaten und der Bevölkerung gehen.

(sda)

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