EU-Eingreiftruppe tötet kongolesischen Milizionär in Ituri
publiziert: Sonntag, 17. Aug 2003 / 08:36 Uhr

Bunia - Soldaten der multinationalen EU-Eingreiftruppe in der Bürgerkriegsregion Ituri im Nordosten Kongo-Kishasas haben bei einer Schiesserei einen einheimischen Milizionär getötet. Eine EU-Patrouille sei angegriffen worden.

UNO-Peacekeeping-Soldat tröstet bei Bunia einen verängstigten Jungen.
UNO-Peacekeeping-Soldat tröstet bei Bunia einen verängstigten Jungen.
Der Angriff sei rund 400 Meter vor einem Kontrollpunkt nahe der Provinzhauptstadt Bunia erfolgt, teilte ein Sprecher der Eingreiftruppe am Samstag mit. Die EU-Soldaten hätten daraufhin das Feuer erwidert und einen der beiden Angreifer tödlich verletzt.

Der andere Milizionär sei geflüchtet. Laut dem Sprecher war zunächst unklar, welcher örtlichen Bevölkerungsgruppe die Bewaffneten angehörten.

Seit der Ankunft der UNO-mandatierten Mission Artemis unter französischer Führung im Juni wurden bei bislang fünf verschiedenen Zwischenfällen acht kongolesische Milizionäre getötet.

Am Samstag begann die EU-Truppe ihren Rückzug aus der Region zugunsten einer UNO-Friedenstruppe mit neuem Mandat, der bis 1. September abgeschlossen sein soll. Seit 1999 wurden im Bürgerkrieg zwischen den Volksgruppen der Hema und Lendu in Ituri rund 50 000 Menschen getötet.

(bsk/sda)

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