EU-Kartell macht Druck auf Microsoft
publiziert: Freitag, 10. Mai 2002 / 12:02 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Mai 2002 / 17:02 Uhr

Hamburg - Die EU sorgt für mehr Wettbewerb auf dem Softwaremarkt. Nach Berichten der «Financial Times Deutschland» soll Microsoft gezwungen werden, den «Media Player» aus seinem Betriebssystem Windows herauszulösen.

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Der «Media Player» dient zum Abspielen von Musik und Videos und ist bislang fest in das Betriebssystem integriert. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat nach dem Bericht Bedenken, dass der weltgrösste Softwarekonzern seine marktbeherrschende Position ausnutzt.

Zuletzt hatte Microsoft-Gründer Bill Gates persönlich in einem Kartellprozess in den USA argumentiert, dass Windows ohne fest installierte Softwarebestandteile nicht funktionieren würde.

Neun US-Bundesstaaten fordern von dem Konzern ebenfalls, eine abgespeckte Windows-Version anzubieten. Unter anderem soll Microsofts Internet-Browser aus dem Betriebssystem entfernt werden.

Monti erwägt dem Bericht zufolge ausserdem, dass Microsoft seinen Wettbewerbern wichtige Informationen zu Programm-Schnittstellen von Windows offen legen soll.

(bb/sda)

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