EU-Kommissar plant strenge Cannabis-Kontrollen für Autofahrer
publiziert: Donnerstag, 18. Sep 2008 / 15:22 Uhr

Brüssel - Die EU plant Hasch-Kontrollen für Autofahrer. Ziel sei ein ähnliches System für Drogenkonsum wie für Alkohol am Steuer, sagte EU-Justizkommissar Jacques Barrot bei der Vorstellung eines neuen Vier-Jahres-Plans zur Drogenbekämpfung.

Jacques Barrot ist für die Drogenbekämpfung in der EU zuständig.
Jacques Barrot ist für die Drogenbekämpfung in der EU zuständig.
In zwei Jahren solle es soweit sein. Nach Angaben der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) nehmen jedes Jahr rund 23 Millionen Europäer Cannabis zu sich und 4,5 Millionen konsumieren Kokain.

«Wir haben immer mehr Risiken mit jungen Fahrern, die einen Joint geraucht haben», betonte Barrot, der bis zum Frühjahr in der Kommission für Verkehrsfragen zuständig war.

Ziel müsse sein, jeglichen Drogenkonsum von Autofahrern zu verbieten. Während beim Alkohol verschiedene Grenzwerte gälten, sollte man bei Drogen eine einheitliche Regelung in Europa finden.

Nulltoleranz in der Schweiz

In der Schweiz gilt seit 2005 Nulltoleranz für Drogen wie Cannabis, Heroin, Morphin, Kokain, Amphetamine, Ecstasy und andere Designerdrogen. Wird jemandem nachgewiesen, mit Drogen am Steuer gesessen zu haben, gelten die gleichen Strafen wie bei zuviel Alkohol.

Barrot sieht zwar Erfolge im Kampf gegen den Drogenmissbrauch in Europa. 7500 Personen sterben im EU-Raum jedes Jahr an einer Überdosis. Barrot fordert deshalb weitere Verbesserungen. Zwei Millionen Europäer hätten einen problematischen Drogenkonsum.

«Überaus besorgniserregend» ist Barrot zufolge der Kokain-Konsum. Nach EBDD-Zahlen nehmen mehr als fünf Prozent der Spanier und Briten im Alter zwischen 15 und 34 Jahren Kokain.

(fest/sda)

Richtig oder Falsch ??
Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Antworten zu lesen. Einer ist dem Problem sehr nahe gekommen. Wenn sie ein Hinterbliebener vom Opfer des Verkehrs - Unfalls sind
und zudem ein Leben lang Versicherungs - u. K.K. Prämien für all die Gesundheits - Geschädigten ( Raucher, Trinker oder durch Unvernunft invalid gewordenen ) be -zahlen, kann sich Ihre Sicht vielleicht wieder verbessern ?
Warum nicht für ALLES
eine Nulltoleranz im Strassenverkehr?
Warum immer noch die Ausnahme für Alkohol???
Fahrtüchtig?

Fahrtüchtig ... gelten Autolenker(innen), welche NICHT unter

- Alk
- Haschisch
- Speed
- Kokain
- LSD
- Heroin

... und/oder anderen Betäubungsmittel stehen.

Weshalb nich auf alles testen?
EU-Kontrolle
Und wie bitte schön wird das mit Holland geregelt?
bissl verfehlt
der anhang zur dro-leg wollt ich eigentlich zum entsprechenden bericht zufügen. doch anscheinend (weil ich ja ihrer meinung ein lautschreiender alki bin, hahaha) ist mir entgangen, den anhang in den nächsten artikel rüberzuschieben...

war wohl zu besoffen *schrei*
vielleicht ginge es mir besser wenn mich mal in der reha besuchen kommst...
naja, dann zitiere ich mich doch gleich selbst:
Einerseits, weil viele der Schreihälse gar nicht wissen, worum es eigentlich geht.
Andrerseits sind es doch gerade die Alkohol-Trinker, die viel Lärm gegen das Kiffen machen, nicht zuletzt, weil dann der Alkohol wieder mal schnell aus dem Fokus gerät!
Querschleeger hat gesprochen!!
ja ja, der querschleger ärgert sich über den üblen vergleich vom vorgänger und vergleicht sogleich einen betrunkenen autofahrer mit einem langstreckenpiloten. das letzte mal als ich einen so üblen konter gesehen habe war im fussballspiel schweiz : mir fällt partout der name dieses kleinen landes nicht mehr ein, sch...se!
übrigens geht es nicht mal darum ob ein bekiffter kiffer anständiger ist als ein alki. es geht vielmehr um die langzeitwirkungen. der alkohol zerstört lunge, leber etc. und kiffen tut genau dasselbe, ok. wenn kiffen legalisiert wird, werden jugendliche aber genau gleich weiterkiffen weil kiffen bei jugendlichen vor allem eine frage des gruppenzwangs ist. denkst du, lieber Querschleeger, ein astreiner jugendlicher kommt aus heiterem himmel etwa auf die idee: hui, ich geh mal in hanfshop und kauf mir n bissl shit? mit dem alkohol ist ja auch so, dass die jugendlichen ihn trinken dürfen (eben ab 16) und trotzdem tuen sie es in massen. z.b. massenbesäufnisse.
und vor allem gilt eines, und zwar, wenn diese droge legalisiert werden sollte (was hoffentlich nicht passiert) wird der verkauf bestimmt an unter 18-jahrige (also jugendliche) nicht stattfinden. also von wegen, drogen legal=kindern ists egal!!?

liebe grüsse in die schweiz
recht haste
kiffer sind harmlose menschen!!! wan begreift das die menschheit mal?!
wenn du nachts um 4 vom ausgang heim kommst und du triffst 2 gruppen von menschen, mit wem hast du eher probleme mit den besoffen die am nächsten morgen nicht mehr mal wissen das si dir eine reingehauen haben, oder den kiffer die dir höchstens eine ziggarette abschwatzen! und das schlimmste am alk ist man bekommt es 24/7
ein übler Vergleich!
Der Test mit den Piloten ist eine Farce, da bestimmt nicht regelmässig oder gelegentlich kiffende zu diesem Versuch herangezogen wurden.
In den letzten Wochen und Monaten war vermehrt von leicht alkoholisierten - bis zu stockbesoffenen - Piloten zu lesen (Prügelei im Cockpit u.ä.).

Wer also sind die wirklichen Egoisten und gefährden andere?
Ein bekiffter Verkehrsteilnehmer, der, gerade weil er bekifft ist, defensiv fährt? Oder vielleicht doch viel eher ein betrunkener - oder zumindest alkoholisierter - Pilot, der hunderte von Passagieren hinter sich sitzen hat, und durch den Alkohol vielleicht seine Maschine auf die Stadt statt auf die Landebahn setzt?

Bei diesem Thema sollten sich Leute, die das Ganze nur vom Hören-Sagen kennen, doch eher etwas mit ihren (Vor-) Urteilen zurückhalten. Vor allem dann, wenn ein Glas Wein für einen Piloten allenfalls gerechtfertigt wird ...

Einmal mehr wird Cannabis nuir verteufelt - der Alkohol hingegen nur verharmlost.
Und so geht's nun einmal nicht!!!
Nicht ganz so genau
S. meinen andern Beitrag betreffend die Auswirkungen der verschiedenen Drogen.

Die Drogen-Statistiken sind leider nicht ganz ehrlich und so könnte dies auch bei den Ursachen für Verkehrsunfälle sein. Aber darum geht es nicht - von mir aus könnte auch Nulltoleranz für Alkohol gelten, da ich nämlich mit dem öV unterwegs bin ;-)

Ich bestreite zudem auch nicht, dass die volkswirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Alkohol verheerend sind.
Wollen wir noch mehr davon? Sicher nicht, oder? Mit jeder Droge, die legal erhältlich ist, wird ebenso Missbrauch betrieben! Gemäss einer Umfrage der SFA kiffen mehr als 50% der Jugendlichen nicht, weil es verboten ist.

Aber es ist schon so: wenn alle Bürgerinnen und Bürger über Vernunft und Zivilcourage verfügen würden, könnten wir auf die meisten Verbote verzichten; dann würden vermutlich auch keine Drogen konsumiert.
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