EU-Kommission weist Chávez' Vorwürfe gegen Merkel zurück
publiziert: Dienstag, 13. Mai 2008 / 12:06 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 13. Mai 2008 / 13:05 Uhr

Mexiko-Stadt - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die Vorwürfe des venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez gegen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel entschieden zurückgewiesen.

Chávez' Äusserung, Merkel sei Teil der deutschen Rechten, «die Adolf Hitler unterstützt hat», bezeichnete Barroso als «anstachelnd, populistisch und aggressiv».
Chávez' Äusserung, Merkel sei Teil der deutschen Rechten, «die Adolf Hitler unterstützt hat», bezeichnete Barroso als «anstachelnd, populistisch und aggressiv».
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«Kanzlerin Merkel ist eine grosse Demokratin», sagte Barroso nach einem Treffen mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón am Montag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt. Er erinnerte daran, dass Merkel in der ehemaligen DDR geboren worden sei, «wo es keine echte Demokratie gab».

Daher messe sie Demokratie und Freiheit einen hohen Wert zu. Chávez' Äusserung, Merkel sei Teil der deutschen Rechten, «die Adolf Hitler unterstützt hat», bezeichnete Barroso als «anstachelnd, populistisch und aggressiv».

Auch Calderón wies Chávez' Kritik an Merkel zurück. «Solche Äusserungen tragen weder zur Verständigung bei noch zur Lösung der Probleme, die wir haben», sagte Mexikos Staatschef. Am fünften EU-Lateinamerika-Gipfel am Freitag in Peru sollten «Besonnenheit» und «gegenseitiger Respekt» vorherrschen.

Die peruanische Regierung kündigte an, am Gipfel in Lima solle die Lebensmittelversorgung ein Schlüsselthema sein. Angesichts der weltweit steigenden Nahrungsmittelpreise und der Versorgungsengpässe sei das Thema auf die Agenda des Treffens genommen worden, sagte Landwirtschaftsminister Ismael Benavides.

(fest/sda)

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