EU-Kommission will illegale Einwanderung eindämmen
publiziert: Mittwoch, 30. Nov 2005 / 23:26 Uhr

Brüssel - Die EU-Kommission hat neue Massnahmen gegen die illegale Einwanderung vorgeschlagen.

EU-Justizkommissar Franco Frattini.
EU-Justizkommissar Franco Frattini.
5 Meldungen im Zusammenhang
So will sie etwa mit den anderen Mittelmeerstaaten ein System zur Küstenüberwachung einrichten. Zugleich drängt sie auf Rückführungsabkommen mit den Maghreb-Staaten.

EU-Justizkommissar Franco Frattini appellierte in Brüssel an die EU-Staaten, die Zusagen zur Einrichtung eines EU-Migrationsfonds umzusetzen. Mit dem Geld könnten Noteinsätze zur Rettung von Flüchtlingen, technische Ausstattung zum Kampf gegen Menschenhandel und die Ausbildung von Grenzbehörden finanziert werden.

Erstmals gebe es unter den EU-Staaten einen politischen Konsens darüber, Fragen der illegalen und legalen Einwanderung gemeinsam anzugehen, sagte Frattini. Noch in diesem Jahr will die Kommission einen Vorschlag für die gemeinsame Regelung der legalen Einwanderung vorlegen.

Abkommens mit Marokko

Benita Ferrero-Waldner sagte, sie erwarte in Kürze den Abschluss eines Abkommens mit Marokko über die Rückführung illegaler Einwanderer. Die Europäische Nachbarschaftspolitik bietet für die EU-Aussenkommissarin ein konkretes Werkzeug, um die illegale Einwanderung gemeinsam mit den Partnerländern zu bekämpfen.

Die EU müsse auch die Wurzeln der illegalen Migration anpacken, sagte Ferrero-Waldner. «Unsere Herausforderung liegt im Abbau von Armut.» Angestrebt würden auch Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern südlich der Sahara. Allerdings hat die EU-Kommission dafür noch kein Verhandlungsmandat.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - 60 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer betrachten Einwanderer als Gewinn für das Land. Das sind mehr als in anderen europäischen Ländern, wie eine Umfrage von «Reader's Digest» in acht Staaten zeigt. mehr lesen 
Melilla wurde erfolgreich gegen die afrikanischen Flüchtlinge «verteidigt». Bild: Antike Waffe auf Melilla.
Madrid/Melilla - Dereinst waren sie in ... mehr lesen
Strassburg - Nach den tödlichen ... mehr lesen
Die Grenze der spanischen Enklave Melilla zu Marokko.
Etschmayer Der Druck wächst. Ganz egal, wie Spanien die afrikanischen Flüchtlinge behandelt, sie - und andere - werden es wieder und wieder probieren, in das gel ... mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag in Magdeburg mit einer Schokoladentorte beworfen. Zu der Aktion bekannte sich eine antifaschistische Initiative «Torten für Menschenfeinde». mehr lesen  
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende ... mehr lesen   1
Keine Zusagen in Flüchtlingskrise  Ise-Shima - Kompromiss in Wirtschaftsfragen, Enttäuschung in der Flüchtlingskrise und Streit mit China. Der erste Tag des G7-Gipfels in Japan brachte gemischte Ergebnisse. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -1°C 4°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen Schneeregenschauer
Basel 2°C 4°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
St. Gallen 0°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee bedeckt, etwas Schnee
Bern 0°C 2°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Luzern 1°C 4°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen Schneeregen
Genf 6°C 3°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer freundlich
Lugano 1°C 2°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten