Strategie vorgestellt
EU-Länder sollen Roma besser integrieren
publiziert: Dienstag, 5. Apr 2011 / 15:47 Uhr
Alle Roma-Kinder sollen einen Primarschulabschluss machen können.
Alle Roma-Kinder sollen einen Primarschulabschluss machen können.

Brüssel/Strassburg - Die EU-Kommission fordert von den Mitgliedstaaten eine bessere wirtschaftliche und soziale Integration der Roma. Dafür stellte sie am Dienstag eine Strategie vor, welche den EU-Ländern bei der Umsetzung ihrer nationalen Programme helfen soll.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Strategie der EU-Kommission umfasst vier Standbeine: Zugang zu Ausbildung, Jobs, Gesundheitswesen und Wohnmöglichkeiten. Die Mitgliedstaaten hätten eine gemeinsame Verantwortung, der Ausgrenzung der Roma in diesen Bereichen entgegenzutreten, sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding vor den Medien in Strassburg.

Das EU-Parlament, das diese Woche in Strassburg tagt, hatte bereits Anfang März von der Kommission «einen Fahrplan» gefordert. Es müssten bindende Mindeststandards in der ganzen EU festgelegt werden. Gegen Staaten, welche die Ziele nicht einhielten, sollten Bussen ausgesprochen werden.

EU-Kommission formuliert Ziele

Im Vorschlag der EU-Kommission sind nun zu den vier Standbeinen auch Ziele formuliert. So sollen «alle» Roma-Kinder mindestens einen Primarschulabschluss machen können. Bei der Beschäftigung gehe es um eine Verringerung der unterschiedlich hohen Arbeitslosigkeit zwischen Roma und anderen Bürgern der einzelnen EU-Länder.

Im Gesundheitswesen fordert die EU-Kommission Anstrengungen, um die Kindersterblichkeitsrate zu senken. Verbessert werden soll zudem der Zugang der Roma zu Wohnmöglichkeiten sowie Wasser und Strom. Voraussichtlich im Juni soll die Roma-Strategie von den Mitgliedstaaten verabschiedet werden.

Staaten müssen Strategien vorlegen

Bis Ende 2011 müssen dann die Mitgliedstaaten ihre nationalen Roma-Strategien vorlegen und angeben, was sie zur Erreichung der Ziele beitragen werden. Um die Resultate auch messen zu können, will die Kommission einen Kontroll- und Monitoring-Mechanismus aufbauen.

Die Integration der Roma ist auch ein Hauptthema der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft. In Ungarn leben gemessen an der Gesamtbevölkerung nach Bulgarien, der Slowakei und Rumänien am meisten Roma.

(bg/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 5 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel - Die EU-Kommission hat am ... mehr lesen
Brüssel hat die EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, die zehn bis zwölf Millionen Roma in Europa besser zu integrieren. (Archivbild)
Kinder einer Roma-Familie: Frankreich widerspricht weiterhin internationalem Recht.
Paris - Frankreich hat in dieser Woche wieder Roma abgeschoben: Die Pariser Regierung liess am Montag und Dienstag ein Lager in Créteil bei Paris und ein weiteres im nordfranzösischen ... mehr lesen 1
Strassburg/Bukarest - Frankreich ... mehr lesen
Ein Roma-Camp bei Montpellier. (Archivbild)
Sarkozy lässt derzeit ohne Genehmigung errichtete Lager räumen und schiebt deren Bewohner ab.
Paris - Frankreich hat mit der ... mehr lesen
Es ist wie mit allen Gruppen
es gibt viele Gute und einige Schlechte.
Wer nicht besteuert werden will, kann auch nicht Förderung erwarten.
Wir haben gut reden
Wir dürfen Schulen besuchen, wir haben zu Essen, wir können Berufe erlernen und uns eine solide Existenz aufbauen, wir haben so viel, dass wir sogar anderen helfen können. Aber was haben die Romas? Nichts von alledem. Wer nicht besteuert werden kann, der wird auch nicht gefördert. Es ist keine Kunst nicht zu klauen wenn man alles hat, Respekt verdient der der nichts hat und trotzdem nicht klaut. Ich kenne solche Romas persönlich und ich ziehe meinen Hut vor denen.
Roma EWS und SuperGAU
Wow. Das bringen auch nur Sie in einem Satz unter den Hut.
Roma sind gar nicht integriert in Europa. Im besten Fall knapp geduldet, immer unbeliebt.
Daran haben die Zigeuner, pardon, Roma auch selbst Schuld.
Wollen die überhaupt mit allen Rechten und Pflichten an einer Gesellschaft teilnehmen?
Da halte ich Japaner, Inder oder Araber auch für besser integriert.
Der zombie1969 hat aber offenbar ein Flüchtlings/Einwanderungs Trauma oder Phobie.
Er schreibt ja öfters darüber als ich über die FDP/Hochfinanz 
Du**e Schnu**i (selbst Zensur)
Wobei ich betonen muss, dass das die höflichste Ihrer Aussage entsprechende Formulierung ist.

Was wissen Sie über Inder oder Südafrikaner? Ich nehme an es ist Einiges, sonst würden Sie sie hier nicht aufzählen. Meinen Sie die weissen oder die Urbevölkerung oder die Südafrikaner im Allgemeinen? Welche Kaste der Inder meinen Sie?

Japaner....? Doch ja, das finde ich auch mit denen haben wir ja wenig Probleme. Die haben ja eher Probleme mit uns weil wir es uns erlauben Ihre Lebensmittelimporte nach möglichen Kontaminierungen zu untersuchen, bzw. die Frechheit haben uns von den Japanern versichern zu lassen, das Ihre Waren sauber sind, .....aber sonst sind sie ja eigentlich ganz nett und nicken freundlich.

ABER jetzt! Achtung jetzt kommt Ihr ganz persönlicher MEGA-SUPERGAU

Täterätäääh.......Eigentlich traurig dass es andere Migrantengruppen wie Koreaner, Japaner, Araber weiter gebracht haben in Europa als europäische Romas.!!!!!!!

Die WASSSS ? Die Ko..aha ja ok, die Jap...ja auch gut aber die Aaa, die Araber, das sind doch die gefährlichen, das sind doch ich traue es kaum auszusprechen ...(bitte jetzt nicht erschrecken) das sind Muslime, die sind doch noch gefährlicher als ein Reaktorunfall und verachtungswürdiger als Evelin Widmer Schlumpf. Das können Sie doch nicht wirklich so gemeint haben.

Übrigens kennen Sie den Unterschied zwischen einem Storch?
Es gibt keinen, beide Beine sind gleich lang, besonders das linke.
Und wieder redet
man um den heissen Brei. Die Romas haben sich sämtliche Probleme selbst zuzuschreiben. Warum gibt es nur mit dieser Gruppe Probleme nicht aber mit Japaner, Inder oder Südafrikaner? Auch die Roma werden nur so behandelt wie sie anderer behandeln. Und Leute bestehlen, betrügen oder sonst wie ständig vor den Kopf stossen ist nicht förderlich für ein reibungsloses Zusammenleben. Eigentlich traurig dass es andere Migrantengruppen wie Koreaner, Japaner, Araber weiter gebracht haben in Europa als europäische Romas.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag in Magdeburg mit einer Schokoladentorte beworfen. Zu der Aktion bekannte sich eine antifaschistische Initiative «Torten für Menschenfeinde». mehr lesen  
Keine Zusagen in Flüchtlingskrise  Ise-Shima - Kompromiss in Wirtschaftsfragen, Enttäuschung in der Flüchtlingskrise und Streit mit China. Der erste Tag des G7-Gipfels in Japan brachte ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 8°C 10°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 5°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Lugano -2°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten