EU-Parlament gegen «6+5-Regel»
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2008 / 19:53 Uhr

Das Europäische Parlament sprach sich gegen neue Regeln zur Begrenzung der Zahl ausländischer Spieler aus. Die Abgeordneten stellten sich gegen die FIFA, die eine Regel mit mindestens sechs einheimischen Spielern in der Startformation eines Klubs vorschlägt.

Auch in der Schweiz greifen viele Clubs auf ausländisches Personal zurück.
Auch in der Schweiz greifen viele Clubs auf ausländisches Personal zurück.
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Die Sportvereinigungen sollten keine neuen Regeln einführen, die Sportler aufgrund ihrer Nationalität benachteiligen, erklärte das Parlament.

FIFA-Präsident Sepp Blatter will, dass von der Saison 2010/11 an in jedem Team mindestens vier nationale Spieler zum Einsatz kommen, ein Jahr später sollen es fünf einheimische Akteure sein.

Vom Sommer 2012 an soll die «6+5-Regel» komplett umgesetzt werden. Dann sollen mindestens sechs für die Nationalmannschaft des Landes spielberechtigte Akteure in der Startformation jedes Vereins figurieren.

Fehlende regionale Identität

Tatsächlich ist es mittlerweile Usus, dass in den Topklubs mehr Ausländer als Einheimische zum Einsatz kommen. Im Rückspiel der Champions-League-Halbfinals beispielsweise trat Liverpool mit nur zwei Engländern in der Startformation an.

Auch bei den anderen Halbfinalisten Chelsea (7), Barcelona (7) und Manchester United (6) waren die Ausländer in der Überzahl. Einen Gegentrend setzte vor Jahresfrist Champions-League-Sieger AC Milan, der den Final gegen Liverpool mit sieben Italienern in der Startformation gewann.

Auch in der Schweiz greift man gerne auf ausländisches Personal zurück. Der FC Sion zum Beispiel nahm in dieser Saison schon dreimal eine ASL-Partie mit elf Ausländern in Angriff. Und der Leader FC Basel trat am vergangenen Dienstag zum Auswärtsspiel in Neuenburg mit nur vier Schweizern in der Startformation an.

(bert/Si)

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