EU-Rekordstrafe für Microsoft
publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2004 / 07:10 Uhr

Brüssel - EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will gegen den US-Softwarekonzern Microsoft eine Rekord-Geldstrafe wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung verhängen.

Microsoft kündigte rechtliche Schritte gegen das Urteil an.
Microsoft kündigte rechtliche Schritte gegen das Urteil an.
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Wie aus EU-Kreisen in Brüssel verlautete, muss Microsoft mit 497 Millionen Euro (rund 770 Mio. Franken) rechnen. Dies wäre die höchste Strafe, die die Brüsseler Kartellbehörde jemals gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt hat.

Monti will seine Entscheidung gegen Microsoft nach vierjährigen Untersuchungen am Mittwoch verkünden. In der vergangenen Woche waren seine Verhandlungen mit Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer endgültig gescheitert.

Ein Sprecher des US-Konzerns nannte die Entscheidung in einer ersten Reaktion ungerechtfertigt und kündigte rechtliche Schritte an.

Die EU-Kommission wirft Microsoft vor, mit unfairen Praktiken Produkte von Konkurrenten wie Sun Microsystems oder Real Networks aus dem Markt zu drängen.

Dabei geht es insbesondere um die Offenlegung von technischen Schnittstellen bei Server-Software und den Windows Media Player, mit dem Multimedia-Inhalte auf einem PC abgespielt werden können.

(rr/sda)

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