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EU einigt sich auf CO2-Reduktion von 20 Prozent
publiziert: Freitag, 9. Mrz 2007 / 13:47 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Mrz 2007 / 15:09 Uhr

Brüssel - Die Europäische Union wird zur Vorreiterin im Klimaschutz: Der EU-Gipfel einigte sich, bis 2020 den Treibhausausstoss um einen Fünftel zu reduzieren. Verbindlich wird bis dahin auch ein 20-prozentiger Anteil erneuerbare Energie angepeilt.

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Merkel strebt eine EU-Vorreiterrolle an.
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Die EU-Ratspräsidentin und deutsche Bundeskanzlerin äusserte sich nach dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel zufrieden, dass «ambitionierte und glaubwürdige Ziele» erreicht wurden, wie sie sagte.

Sollten andere grosse Wirtschaftsnationen mitziehen, will die EU die Treibhausgas-Emissionen sogar um 30 Prozent, bezogen auf 1990, reduzieren. Von diesem Elan des EU-Gipfels will Deutschland, das derzeit auch die G-8 präsidiert, bei den internationalen Verhandlungen in den kommenden Monaten profitieren, wie Merkel erklärte.

«Realistisches Ziel»

Es sei wichtig, dass durch die Ziele bei den erneuerbaren Energien ein Innovationsschub möglich werde, ergänzte sie. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sprach dabei von einem «realistischen Ziel; wir können es erreichen».

Ende des Jahres will die EU-Kommission erste Vorschläge vorlegen, wie die Verteilung der Lasten für jeden einzelnen EU-Staat aussehen soll. Dabei soll gemäss Merkel der jeweilige Energiemix, damit auch die CO2-schonende Atomenergie, und das Potenzial der Länder berücksichtigt werden.

Jeder ein Sonderfall

«Jeder Mitgliedstaat sieht sich als Sonderfall, damit sind alle wieder gleich. Und damit wird die Aufgabe wieder lösbar», gab sich Merkel optimistisch für die harte Detailarbeit.

(ht/sda)

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