Gefechte im Norden Syriens
EU fordert Schutzzonen für Zivilbevölkerung
publiziert: Samstag, 20. Feb 2016 / 11:01 Uhr

Brüssel/New York - Die EU hat die Kriegsparteien in Syrien aufgefordert, die Bombardierung von Zivilisten im Norden zu Landes zu stoppen. Die EU-Länder drängen auf ein sofortiges Ende der Bombardierung im Korridor zwischen der Stadt Aleppo und der türkischen Grenze.

5 Meldungen im Zusammenhang
Hilfslieferungen an die Bevölkerung müssten ausgeweitet werden. "Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass auf dem Verhandlungsweg Zonen definiert werden, in denen die Zivilbevölkerung davon ausgehen kann, dass sie sicher ist", sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nach Abschluss des EU-Gipfels in der Nacht zu Samstag. Dies gelte beispielsweise für die Zone an der türkischen Grenze.

Merkel hatte zuvor schon "eine Art Flugverbotszone" gefordert. Dazu sollten sich die Assad-Regierung und Russland mit den Anti-IS-Allianz auf einen Stopp der Luftangriffe in diesen Gegenden verständigen. Die verstärkten Luftangriffe vor allem Russlands gelten als Grund dafür, dass erneut Zehntausende Syrer Richtung Türkei fliehen.

Russland scheitert mit UNO-Resolution

Derweil ist ein ein russischer Resolutionsentwurf, mit dem ein Verbot aller gegen die Souveränität Syriens gerichteten Handlungen erreicht werden sollte, im UNO-Sicherheitsrat durchgefallen. Das Papier erhielt am Freitag bei einer Sondersitzung nicht genügend Unterstützung.

Unter anderem die Vetomächte Frankreich und USA lehnten den Entwurf ab, der dazu auffordert "die Souveränität Syriens voll zu respektieren" und jegliche Beschiessungen und Grenzübertretungen, sowie Pläne für Bodentruppen sofort aufzugeben". Russland hatte den Entwurf vor dem Hintergrund türkischer Angriffe auf kurdische Einheiten in Syrien vorgelegt.

"Anstelle die Welt mit dieser Resolution abzulenken, wäre es wirklich gut, wenn Russland die Resolution, der wir alle bereits zugestimmt haben, implementieren würde", sagte US-Botschafterin Samantha Power unter Bezug auf ein vor einigen Monaten verabschiedetes Papier, das einen Plan zum Ende der Krise unterstützt.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Die belagerte syrische Grossstadt Aleppo könnte nach Einschätzung von Hilfsorganisationen zum «nächsten ... mehr lesen
Im bosnischen Srebrenica wurden tausende von Moslems getötet - Man spricht vom Genozit.
In Homs starben den Menschenrechtsbeobachtern zufolge 64 Menschen, als in dem vor allem von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnten Stadtteil Sahraa zwei Autobomben explodierten. (Archivbild)
Damaskus/Moskau/Washington - Die USA und Russland haben sich auf die Bedingungen für eine Feuerpause im ... mehr lesen
Washington/Brüssel - US-Präsident Barack Obama hat die Kurdenmiliz YPG zur Zurückhaltung im Norden Syriens ... mehr lesen
Obama habe sich besorgt über den Vormarsch der kurdischen Milizen in Syrien gezeigt. (Archivbild)
Istanbul - Bei seinen bislang heftigsten Angriffen auf Nordsyrien hat das türkische Militär laut Beobachtern erneut Gebiete unter ... mehr lesen
Stockholm - UNO-Syrienvermittler Staffan de Mistura hat eine Wiederaufnahme der syrischen Friedensgespräche bis zum ... mehr lesen
Die Nothilfe erreicht mittlerweile sieben belagerte Orte. (Archivbild)
Langsam...
wird klar, dass es mit B. al-Assad weniger Krieg, weniger Tote und weniger Flüchtlinge geben würde.
Leben und Kultur im arabischen Raum scheint sich doch wesentlich von deren Europas zu unterscheiden.
Mit B. al-Assad, den Russen und den Kurden könnte man den grössten Teil des Krieges in der Levante vielleich sogar beenden.
Die politischen "Winkelzüge" der Türkei, vom Iran und KSA müssten endlich unter Kontrolle gebracht werden.
Ist ein Konflikt langsam unter Kontrolle, zetteln diese "Lokalmatadoren" wieder einen neuen Religionskonflikt an (Jemen). Das Elend der Bevölkerung, inkl. Flüchtlinge, kümmert sie wenig, solange die eigene Religion durchgesetzt wird.
Vor weiteren Gesprächen seien Fortschritte bei der Waffenruhe und Hilfslieferungen nötig, sagte de Mistura.
Vor weiteren Gesprächen seien ...
Zusammenkunft momentan nicht möglich  Genf - Die Friedensgespräche für Syrien in Genf werden nach UNO-Angaben frühestens in einigen Wochen wieder aufgenommen werden können. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen werde keine neue Gesprächsrunde beginnen, sagte der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura. 
Syrer sollen neuen Präsidenten wählen Moskau - Im Bürgerkriegsland Syrien sollen in spätestens anderthalb Jahren unter UNO-Aufsicht ein neuer Präsident ...
Der syrische Staatschef Baschar al-Assad (links) hat Ende Februar überraschend Parlamentswahlen für den 13. April angesetzt. (Archivbild)
Nach neuem Bootsunglück im Mittelmeer  Rom - Bei einem erneuten Bootsunglück im Mittelmeer sind dutzende Flüchtlinge ums Leben gekommen. Die italienische Marine barg nach eigenen ...  
Die italienische Marine hat 130 Flüchtlinge gerettet.
Neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer Rom - Vor der libyschen Küste hat sich am Donnerstag erneut eine Flüchtlingstragödie mit mindestens 20 Toten ereignet. Bis zum ...
Der Weg über das Meer zwischen Libyen und Italien ist inzwischen die Haupt-Route auf dem Weg nach Europa. (Symbolbild)
Erneut 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet Rom - Internationale Rettungskräfte haben am Dienstag erneut etwa 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Schiffe der ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    Unglaublich... was diese angeblichen "Flüchtlinge" da abziehen. Das sind keine ... gestern 12:13
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    "Flüchtlingskrise" Lösen kann man das Problem nur in den Ländern aus denen die Leute ... gestern 09:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    Deutschland... ist eines der wenigen Länder, das sich enorm mit der Integration der ... Mi, 25.05.16 13:42
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    Der... Grund für die Misere liegt ganz woanders und ist im Prinzip sehr ... Di, 24.05.16 11:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    "Flüchtlingslager-Räumung" Gut für die Einwohner von Idomeni, die nun bald ihr Leben, ihre ... Di, 24.05.16 10:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1760
    Im letzten Moment die Kurve gekriegt! Den Oesterreichern herzlichen Glückwunsch! Unter den Rechten gehts ... Mo, 23.05.16 18:01
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    R. Erdogans... Berater Burhan Kuzu sandte bereits am 10. 5. 2016 eine Drohung gen EU, ... Mo, 23.05.16 17:21
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3937
    In... Syrien gibt es einen Krieg im Krieg. Es herrscht in Syrien schon lange ... Mo, 23.05.16 15:16
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 13°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Basel 13°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Gewitter möglich
St. Gallen 14°C 23°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Bern 13°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Gewitter möglich
Luzern 14°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Gewitter möglich
Lugano 16°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Gewitter möglich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten