Weniger Geld ausgegeben
EU hält Versprechen für Entwicklungshilfe nicht ein
publiziert: Mittwoch, 6. Apr 2011 / 15:09 Uhr
Die EU hat für die Entwicklungshilfe 53,8 Milliarden Euro ausgegeben.
Die EU hat für die Entwicklungshilfe 53,8 Milliarden Euro ausgegeben.

Brüssel - Die EU-Staaten haben 2010 deutlich weniger Geld für Entwicklungshilfe ausgegeben als versprochen. Im vergangenen Jahr lagen die Zahlungen der 27 EU-Staaten bei 53,8 Milliarden Euro, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.

3 Meldungen im Zusammenhang
Das waren 14,5 Milliarden Euro weniger als die Regierungen 2005 zugesagt hatten. Damals hatten die EU-Regierungen verkündet, bis zum Jahr 2015 die Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen. 2010 sollten es 0,56 Prozent sein. Tatsächlich jedoch lag der Anteil im vergangenen Jahr lediglich bei 0,43 Prozent des Bruttonationaleinkommens.

«Die nationalen Budgets für Entwicklungshilfe müssen erhöht werden, wenn wir unsere ehrgeizigen Ziele für 2015 erreichen und glaubwürdig bleiben wollen», heisst es in einer Erklärung des zuständigen EU-Kommissars Andris Piebalgs.

Die EU blieb der weltweit grösste Geber von Entwicklungshilfe. Nur Schweden, die Niederlande, Luxemburg und Dänemark haben bisher die 0,7 Prozent-Marke erreicht. Nachdem wegen der Wirtschaftskrise die Ausgaben vieler Länder für Entwicklungshilfe im Jahr 2009 gesunken waren, erhöhten im vergangenen Jahr 17 Staaten die Hilfen wieder.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
DEZA-Direktor Martin Dahinden.
Bern - Die Schweizer Entwicklungshilfe steht seit 50 Jahren im Dienste der armen Länder. In ihrem Jubiläumsjahr blickt die DEZA zwar zurück, aber nur um für die Zukunft bereit zu sein. ... mehr lesen 1
Bern - Die Schweiz erhöht ihre ... mehr lesen 7
Der Nationalrat hiess die neuen Kredite gut.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten Nationen noch 500'000 durch den Konflikt entwurzelte Menschen verzeichnet. mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 9°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 9°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 6°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Luzern 9°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 14°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten