EU konzentriert humanitäre Hilfe auf vergessene Krisen
publiziert: Montag, 11. Aug 2003 / 21:37 Uhr

Brüssel - Die EU-Kommission hat die Opfer vergessener Krisen im ersten Halbjahr 2003 mit knapp 105 Mio. Euro unterstützt. Das EU-Amt für humanitäre Hilfe (ECHO) will seine Arbeit an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen orientieren.

Poul Nielson, EU-Kommissar für Entwicklung und Humanitäre Hilfe.
Poul Nielson, EU-Kommissar für Entwicklung und Humanitäre Hilfe.
Dies betonte Kommissar Poul Nielson in einer Erklärung in Brüssel. Unabhängig von politischen Interessen fliesse die Hilfe deshalb auch in Gebiete, denen die internationalen Medien heute kaum noch Aufmerksamkeit schenken.

Als jüngstes Beispiel für ihre Hilfe in vergessenen Krisen nannte die Kommission einen Beschluss von Mitte Juli, wonach Not leidende Menschen in Birma für 3,32 Mio. Euro mit sauberem Wasser und Medikamenten versorgt werden sollen.

Die von der Kommission im ersten Halbjahr 2003 bereitgestellten Mittel für vergessene Krisengebiete entsprachen ungefähr einem Fünftel des ECHO-Gesamtbudgets von 538 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Grösster Einzelposten dieser Beschlüsse war ein Hilfspaket von 24 Mio. Euro für die Flüchtlinge aus dem afrikanischen Gebiet der grossen Seen, die in Tansania Zuflucht gefunden haben.

EU-Hilfe wurde auch für vergessene Krisen im Sudan, in Somalia, Norduganda, Kolumbien, Tadschikistan, Sri Lanka, Nordkorea, den Philippinen, der Zentralafrikanischen Republik sowie Tschetschenien und benachbarten Republiken bereitgestellt.

(fest/sda)

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