Führende Marktposition ausgenutzt
EU leitet Kartellverfahren gegen Microsoft ein
publiziert: Donnerstag, 3. Aug 2000 / 14:58 Uhr

Brüssel - Die EU hat am Donnerstag ein Kartellverfahren gegen den amerikanischen Software-Produzenten Microsoft eingeleitet.

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Die EU-Kommission wirft dem Unternehmen vor, seine führende Marktposition bei Computer-Betriebssystemen dazu ausgenutzt zu haben, auch den Markt für Server-Software zu dominieren. Das Verfahren folge einer Beschwerde des US-Software-Herstellers Sun Microsystems, Microsoft verweigere Informationen über sein Windows-System, auf das andere Programme aufbauen müssen.
Die Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti, Amelia Torres, sagte, Microsoft sei zunächst zu einer Stellungnahme zu den Vorwürfen aufgefordert worden. Die Firma habe zwei Monate Zeit, zu antworten. Danach werde die EU-Kommission voraussichtlich bis Ende des Jahres prüfen, ob weitere Schritte eingeleitet werden. «Die Kommission hat noch keine Schlussfolgerungen gezogen», sagte sie. «Die Kommission würde aber offensichtlich keine Anfrage an Microsoft richten, wenn sie nicht hinreichende Beweise für ein Fehlverhalten vorliegen hätte.»
In den USA droht bereits Microsoft in einem Kartellrechtverfahren die Aufteilung in zwei Unternehmen. Dort wurde dem Unternehmen vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung gegen Konkurrenten im so genannten Browser-Bereich für das Internet missbraucht zu haben.

(AP)

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