EU löst Diskussion über Managergehälter aus
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2008 / 08:40 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Mai 2008 / 09:01 Uhr

Brüssel - Die EU hat eine neue Diskussion um Managerlöhne in Gang gebracht. Die meisten Länder im Eurogebiet seien für steuerliche Massnahmen gegen übermässige Abfindungen, sagte der Vorsitzende der Finanzminister der Euro-Zone, Jean-Claude Juncker.

Es gehe um dem Kampf gegen ein «soziales Übel».
Es gehe um dem Kampf gegen ein «soziales Übel».
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«Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass bestimmte Chefs von übermässigen Gehältern und vor allem von goldenen Handschlägen profitieren, die nicht im Zusammenhang mit der Leistung stehen», sagte der luxemburgische Premier am späten Dienstagabend in Brüssel.

Er wolle die Debatte nicht nur im Kreis der 15 Euro-Länder, sondern in der ganzen EU führen. Es gehe um dem Kampf gegen ein «soziales Übel». Laut Juncker werden auf der Ebene des Eurogebiets nun Steuerabzüge für «goldene Handschläge» in Frage gestellt.

Grosse Sorgen machen den Ministern die hohen Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe. Sie warnten vor übermässigen Lohnsteigerungen, um die Teuerung im Eurogebiet von über 3 Prozent nicht noch weiter anzuheizen.

EU-Länder mit Spielraum in ihren Budgets könnten den von steigenden Lebensmittel- und Rohstoffpreisen am stärksten Betroffenen gezielt unter die Arme greifen, hiess es in einer Erklärung.

(fest/sda)

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