EU nimmt Verhandlungen mit Serbien wieder auf
publiziert: Mittwoch, 13. Jun 2007 / 23:32 Uhr

Brüssel - Nach einjähriger Unterbrechung hat die EU die Verhandlungen mit Serbien über eine Annäherung wieder aufgenommen. Vor einem erfolgreichen Abschluss erwartet Brüssel aber vollständige Kooperation Belgrads mit dem UNO-Tribunal.

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EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn betonte am Rand des Treffens mit dem serbischen Chefunterhändler Bozidar Djelic, das angestrebte Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen bringe Serbien konkreten wirtschaftlichen Nutzen. Djelic gab sich optimistisch, dass die Verhandlungen bis Ende Jahr abgeschlossen werden können.

Vor einer Unterzeichnung seitens der Europäischen Union müsse Serbien allerdings vollständig mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag zusammenarbeiten, forderte Rehn.

Chefanklägerin Carla del Ponte begrüsste die Fortschritte Serbiens bei der Zusammenarbeit, erinnerte aber ebenfalls daran, dass noch die Auslieferung von Ratko Mladic und anderer wegen Kriegsverbrechen Gesuchter anstehe, wie ihre Sprecherin sagte.

Festnahme von Zdravko Tolimir

Den Ausschlag für die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Brüssel und Belgrad gab die Festnahme des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals Zdravko Tolimir unter der neuen serbischen Regierung vor zwei Wochen.

Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica begrüsste die Wiederaufnahme der Gespräche. Er sicherte zu, Serbien werde europäische Standards erfüllen, um der EU beitreten zu können. Im Gegenzug müsse die EU aber auch respektieren, «dass das Kosovo ein untrennbarer Bestandteil des serbischen Territoriums ist».

(ht/sda)

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