EU sieht ermutigenden Wirtschaftstrend
publiziert: Donnerstag, 18. Okt 2012 / 15:26 Uhr
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ist zuversichtlich.
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ist zuversichtlich.

Brüssel - Der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat vor dem EU-Gipfel die jüngsten Trends in der europäischen Wirtschaft als «ermutigend» bezeichnet. Allerdings seien die Wachstumsaussichten immer noch bescheiden, sagte er in Brüssel.

6 Meldungen im Zusammenhang
Mit den Staats- und Regierungschefs wolle er neue Ideen zur Vertiefung der Währungsunion besprechen, sagte Van Rompuy am Donnerstag nach einem Treffen mit den europäischen Sozialpartnern. Dabei gehe es auch um Strukturreformen zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen.

Die EU brauche auch ein wachstumsorientiertes Budget, sagte Van Rompuy. Obwohl dieses nur 1 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung ausmache, könne es doch eine grosse Wirkung haben.

Rehn macht Druck

EU-Währungskommissar Olli Rehn forderte den Aufbau einer Bankenaufsicht schon bis Anfang 2013. «Wenn die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament in den kommenden Wochen so intensiv arbeiten wie die Kommission im Sommer, dann kann die Arbeit bis Ende des Jahres abgeschlossen werden», sagte er an einem Treffen der liberalen Parteien in Brüssel.

Es sei «sehr wichtig», dass der Gipfel den Reformdruck beibehalte, und das gelte besonders für den zentralen Aufsichtsmechanismus für die Banken im Euro-Raum. Während Frankreich ebenfalls eine möglichst schnelle Umsetzung der Aufsicht will, bremst Deutschland in dem Bereich.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso forderte von den EU-Staaten noch mehr entschlossenes Handeln, um Reformen umzusetzen. Er sehe wenig Bereitschaft der EU-Staaten, EU-Instrumente wie den Sozialfonds und die Lebensmittelhilfe für die Bedürftigsten zu finanzieren.

Kritik an Sparpolitik

«Die strikte Sparpolitik war unzureichend», sagte Zyperns Präsident Demetris Christofias, dessen Land den rotierenden Ratsvorsitz inne hat. Die wirtschaftliche Erholung sei nur schwach, während die Arbeitslosigkeit weiter im Steigen sei.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel - Die 27 EU-Staaten und das EU-Parlament verhandeln am (heutigen) Freitag in Brüssel über den ... mehr lesen
Das Parlament verlangt Ausgaben von knapp 138 Milliarden Euro. (Symbolbild)
Im Schlussquartal 2012 dürfte es in Deutschland zu einer deutlichen konjunkturellen Abschwächung kommen. (Archivbild)
Berlin - Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesregierung im Sommer trotz schwächerer Weltkonjunktur gewachsen. «Deutliche Wachstumsimpulse» seien wohl vor ... mehr lesen
Brüssel - Der EU-Gipfel hat einen Durchbruch im Streit um den Aufbau der europäischen Bankenaufsicht gebracht. Bis ... mehr lesen
Frankreich und Deutschland sind sich in gewissen Punkten weiter uneins. (Symbolbild)
Die deutsche Regierung erwartet nur noch 1 Prozent Wachstum für 2013.
Berlin - Die Eurokrise schwächt die Wirtschaft in Deutschland stärker als erwartet. Die deutsche Regierung geht in ihrer am Mittwoch ... mehr lesen
Tokio - Die 188 Mitgliedstaaten im Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich auf grössere Entschlossenheit im ... mehr lesen
Die IWF-Staaten sagen der Schuldenkrise den Kampf an.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Die EU hat bestimmte Konten gesperrt.
Die EU hat bestimmte Konten gesperrt.
Syrien  Luxemburg - Die EU hat ihre Sanktionen gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nochmals verschärft. Die Aussenminister der 28 EU-Staaten beschlossen unter anderem gegen 16 weitere Personen Kontensperrungen und Einreiseverbote zu verhängen. 1
USA versorgt Kurden in Kobane mit Waffen Washington - US-Flugzeuge haben erstmals Waffen für die kurdischen Kämpfer gegen die IS-Terrormiliz in Nordsyrien abgeworfen. ... 1
Libanon schliesst Grenzen für syrische Flüchtlinge Beirut - Der Libanon hat seine Grenzen für Flüchtlinge aus dem ...
Migration  Calais - In der nordfranzösischen Hafenstadt Calais ist die Polizei mit Tränengas gegen mehr als ...   1
Die meisten von den Flüchtlingen stammen aus dem Sudan, Eritrea oder Syrien. (Symbolbild)
Europaweite Fahndungsaktion nach irregulären Einwanderern Rom - Zwei Wochen lang wird europaweit verstärkt nach irregulären Einwanderern gefahndet, um ...
Die Mittelmeerländer, allen voran Italien, kommen mit dem Problem alleine nicht mehr klar.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Auch... Assad wird in den letzten Jahren die Nachrichten verfolgt haben und ... heute 08:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Es... ist ein lobenswerter Ansatz Menschen die in schwierigen Situationen ... heute 08:35
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Um... zu verstehen, welch hartes Erbe Joko Widodo antritt, sollte man den ... gestern 14:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Ohne... eine wirksame Bekämpfung der IS werden auch der Libanon, Jordanien und ... gestern 10:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Die... Rechnung wird in Menschenleben gezahlt! Üblich ist in solchen Fällen ... So, 19.10.14 10:08
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Libyen... bleibt noch aus einem anderen Grund als Problem an Europa hängen. Denn ... So, 19.10.14 08:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Man... hat schon oft gehört, dass der Terror in Nahost aufhören würde, wenn ... Fr, 17.10.14 07:46
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Für... R. Erdogan wird es verlockend sein, seinen Einflussbereich nun ... Do, 16.10.14 10:59
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 11°C 13°C bewölkt, Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 10°C 13°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 13°C 15°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 15°C 18°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 14°C 18°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 16°C 20°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 15°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten