Wachsender Druck
EU stellt Euro über Griechenland
publiziert: Donnerstag, 3. Nov 2011 / 12:49 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Nov 2011 / 15:30 Uhr
Unmissverstänliche Ankündigung.
Unmissverstänliche Ankündigung.

Cannes - Europa nimmt eine Staatspleite Griechenlands in Kauf, um den Euro zu retten. Das machten führende Politiker der Europäischen Union am späten Mittwochabend dem griechischen Premierminister Giorgos Papandreou vor dem G20-Gipfel in Cannes unmissverständlich klar.

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Auf die Ankündigung Papandreous, das Volk über das jüngste Hilfspaket abstimmen zu lassen, reagierten die Geldgeber mit einem Einfrieren einer Überweisung von 8 Mrd. Euro.

Eurozone auch ohne Griechen

In angespannter Atmosphäre hatte Frankreichs Staatschef Nicolas am Vorabend des G20-Gipfels die Spitzen der EU, des IWF und Papandreou nach Cannes geladen. «Wir möchten nicht, dass der Euro zerstört wird», sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy danach.

Sollten die Griechen sich dem Sparprogramm verweigern, sei die Eurozone auf den Austritt des Landes vorbereitet. «Wir sind gewappnet», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die bereits von den Euro-Finanzministern gebilligte neue, 8 Mrd. Euro schwere Rate liegt bis zu einem Ja der Griechen zum Hilfspaket auf Eis. Das Referendum wird wohl am 4. Dezember abgehalten.

Das griechische Volk müsse klar sagen, ob es weiter in der Euro-Zone verbleiben wolle oder nicht, erklärten Merkel und Sarkozy. Beide zeigten sich darüber verärgert, nicht von Papandreou in dessen Pläne eingeweiht worden zu sein.

Auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker griff Papandreou scharf an. «Wir haben ihn, ohne ihm einen wirklichen Vorwurf zu machen, darauf hingewiesen, dass sein Benehmen illoyal ist», sagte Juncker am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin».

(bert/sda)

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Euro EU über alles
Also eigentlich stellen die Kommissäre und Serkelzy den EURO und die EU über alles, inkl. das Volk.

Ein Referendum in Griechenland wird es wohl kaum geben, dafür werden die EUMächtigen inkl. konservative Opposition in Griechenland schon sorgen.

Denn eine Abstimmung über die EU oder den EURO würde ja Mitbestimmung durch die Bevölkerung bedeuten und das muss unterbunden werden in einer Wirtschaftsdiktatur wie es die EU langsam wird.

Als nächstes werden dann die Wahlrechte so umgestaltet, dass sicher gestellt ist, das hauptsächlich rechtskonservative Hochfinanzfreundliche Kräfte die Zügel in den Händen halten, möglichst für immer.

Da können wir wirklich froh sein, in der Schweiz zu leben.
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