Freihandel
EU und Brasilien nehmen Kurs auf gemeinsamen Markt
publiziert: Montag, 24. Feb 2014 / 16:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Feb 2014 / 17:22 Uhr
Dilma Rousseff ist derzeit in Brüssel zu Gast.
Dilma Rousseff ist derzeit in Brüssel zu Gast.

Brüssel - Brasilien und die EU wollen den seit Jahren stockenden Verhandlungen über einen gemeinsamen Markt Südamerikas (Mercosur) und der Europäischen Union neuen Schwung geben.

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«Zum ersten Mal sind wir einer Einigung nahe», sagte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am Montag in Brüssel nach Gipfelgesprächen mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Die EU und Mercosur wollen eine Freihandelszone gründen und streiten seit Jahren über Kontingente für zollfreien Einfuhren bestimmter Güter.

«Europa arbeitet an einer Reihe von bilateralen Vereinbarungen», sagte Barroso, ohne das geplante Freihandelsabkommen mit den USA direkt zu erwähnen. «Es wäre eine Schande, wenn wir ein solches Abkommen nicht auch mit unseren Freunden in Brasilien und im Mercosur haben könnten.»

Experten wollen am 21. März einen Vorschlag verabschieden, bei dem beide Seiten Handelszugeständnisse machen. «Dann werden wir sehen, wie ehrgeizig wir auf beiden Seiten sind», sagte Barroso. Tatsächlich gehe es nicht nur um ein Handelsabkommen, sondern «langfristig um die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes».

«Ich denke, dass sich beiden Seiten sehr bewusst sind, welche Bedeutung ein solches Abkommen hätte», sagte Roussef. «Die Förderung des Handels wird Entwicklung fördern und Wachstum schaffen.»

Brasilien ist ein wichtiges Mitglied der Genfer Welthandelsorganisation (WTO). Die EU ist der Handelspartner Nummer eins Brasiliens. Unter den Handelspartnern der EU steht Brasilien auf Platz Acht. Seit 2007 sind die EU und Brasilien über eine sogenannte strategische Partnerschaft verbunden.

(fest/sda)

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