EU und Indien nähern sich bei Handel und Atomenergie an
publiziert: Montag, 29. Sep 2008 / 17:02 Uhr

Marseille - Die EU und Indien wollen bei der Erforschung der zivilen Nutzung der Atomenergie enger zusammen arbeiten. Darauf haben sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, und der indische Regierungschef Manmohan Singh in Marseille geeinigt.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und der indische Regierungschef Manmohan Singh.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und der indische Regierungschef Manmohan Singh.
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Zudem haben die Europäische Union und Indien vereinbart, den Handel zwischen der EU und Indien innerhalb von fünf Jahren auf 100 Milliarden Euro pro Jahr zu verdoppeln. Sie wollen ein Freihandelsabkommen schliessen.

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Sarkozy und Singh liessen erkennen, dass Frankreich und Indien bei einem bilateralen Gipfel am Dienstag eine enge Zusammenarbeit im Atombereich vereinbaren werden. Indien ist vor allem daran interessiert, Reaktortechnologie in Frankreich zu erwerben.

Die Zusammenarbeit mit Indien, das den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomtechnologie nicht unterschrieben hat, ist möglich geworden, seit die wichtige Organisation der Hersteller von Brennmaterial (Nuclear Suppliers Group) im September Lieferungen an Indien erlaubte.

Im Bereich des Klimaschutzes lehnte Indien jedoch den Wunsch der EU ab, sich zum Ziel einer weltweiten Halbierung des CO2-Ausstosses bis 2050 zu bekennen. Stattdessen forderte Singh, es müsse um eine «faire Lastenverteilung» gehen, die «jedem Bürger des Planeten ein gleiches Recht auf die Ressourcen der Atmosphäre ermöglicht».

(smw/sda)

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