EU will Truppen aus Bosnien-Herzegowina abziehen
publiziert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 15:10 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 18:58 Uhr

Wiesbaden - Zwölf Jahre nach Ende des Krieges in Bosnien-Herzegowina wird die internationale Schutztruppe trotz anhaltender Spannungen zwischen den verschiedenen Volksgruppen weitgehend abgezogen.

Die EU hatte die Rolle, das Land weiter zu stabilisieren, von der NATO übernommen.
Die EU hatte die Rolle, das Land weiter zu stabilisieren, von der NATO übernommen.
Die EU-Verteidigungsminister wollten sich in Wiesbaden auf einen entsprechenden Vier-Stufen-Plan verständigen, der schrittweise den Abzug von 4000 der jetzt 6500 Soldaten vorsieht.

Deutschland stellt mit Italien die grösste Truppen. Die Anzahl Bundeswehrsoldaten soll von 830 um etwa 300 verringert werden. Vollständig zurückziehen will sich Grossbritannien. Die rund 630 Soldaten sollten im April abgezogen werden, sagte der zuständige Staatssekretär in London.

Die EU hatte die Rolle, das Land weiter zu stabilisieren, im Dezember 2004 von der NATO übernommen. Der Abzug aus Bosnien soll der EU für ihre geplanten Missionen im Kosovo und in Afghanistan Luft verschaffen.

Trotz Fortschritten auf dem Weg zu einem friedlichen Zusammenleben streiten Muslime, Kroaten und Serben weiter über die politische Zukunft des Landes.

Bedenkenloser Abzug

Nach mehr als drei Jahren Krieg hatte das Abkommen von Dayton dem Land Ende 1995 Frieden gebracht. Nach Einschätzung von EU-Chefdiplomat Javier Solana können die Soldaten aus Bosnien bedenkenlos abgezogen werden. «Die Sicherheitslage ist sehr gut», sagte Solana, «wir haben dort vor allem Probleme politischer Natur.»

Die Verteidigungsminister wollen sich während der zweitägigen Konferenz in der hessischen Landeshauptstadt auch über die Lage im Kosovo austauschen.

Im Gegensatz zu Bosnien sei es für das Kosovo jetzt aber das falsche Signal, über eine Verringerung der dort stationierten 16 000 NATO-Soldaten nachzudenken, sagte der deutsche Verteidigungsministers Franz Josef Jung unmittelbar vor Beginn des Treffens. Über eine europäisch geführte Polizeimission für das Kosovo soll eine Entscheidung getroffen werden.

(dl/sda)

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