EU will Vertriebspraktiken von Intel verbieten
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 11:37 Uhr

Die EU plant, die Vertriebspraktiken des weltgrössten Chipherstellers Intel zu verbieten. Faktisch habe sich Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes bereits entschieden, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute aus Brüssel.

Die Wettbewerbsbehörde will die Marktmacht des Chipherstellers brechen.
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Ihre Behörde habe nach jahrelangen Recherchen genug belastende Beweise. Die Kartellwächter wollen damit die Marktmacht des US-Konzerns in Europa brechen. Die offizielle Entscheidung soll im Spätsommer veröffentlicht werden.

Intel müsse damit aufhören, seine Prozessoren mit Rabatten an PC-Hersteller zu vermarkten. Zudem sollen dem Konzern Werbekostenzuschüsse an Händler untersagt werden, sofern Intel dafür Exklusivität im Sortiment verlangt.

Die EU wirft dem Konzern vor, seine Marktmacht zu missbrauchen, um Rivalen zu verdrängen. Durch unzulässige Rabattbedingungen und die Androhung von Nachteilen habe der Konzern PC-Hersteller genötigt, auf den Einsatz von Prozessoren anderer Hersteller zu verzichten.

Auch Geldbusse droht

Dies ist beispielsweise nach Artikel 82 des EG-Gründungsvertrags verboten. Neben dem Verbot des bisherigen Vertriebs droht Intel eine Geldbusse von maximal zehn Prozent des Jahresumsatzes; das wären umgerechnet 2,6 Milliarden Euro.

Derzeit hat Intel bei PC-Prozessoren einen Weltmarktanteil von fast 80 Prozent. In einem vergleichbaren Fall hatte die EU-Kommission dem Softwarekonzern Microsoft mehrere Strafen auferlegt, die sich inzwischen auf 1,7 Milliarden Euro addieren. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte die Informationen nicht kommentieren.

(Von Anja Zimmermann /teltarif.ch)

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