EVP verzichtet auf Kandidatur in Zürich
publiziert: Samstag, 13. Mai 2006 / 13:35 Uhr / aktualisiert: Samstag, 13. Mai 2006 / 15:15 Uhr

Zürich - Die EVP schickt keinen Kandidaten ins Rennen um den frei gewordenen Sitz im Zürcher Regierungsrat.

EVP-Geschäftsführer Peter Reinhard.
EVP-Geschäftsführer Peter Reinhard.
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Die Partei will ihre Kräfte auf die Gesamterneuerungswahlen von 2007 konzentrieren, wie der Kantonalvorstand beschloss.

Damit bleibt es bei zwei Kandidatinnen. Die Grünen gaben vor einer Woche bekannt, mit Nationalrätin und Parteipräsidentin Ruth Genner anzutreten. Gestern präsentierte die FDP ihre Kandidatin: Sie schickt die Küsnachter Gemeindepräsidentin Ursula Gut ins Rennen um die Nachfolge von Baudirektorin Dorothée Fierz.

Alternative in der politischen Mitte

Die EVP sei grundsätzlich davon überzeugt, dass die Wähler eine Alternative in der politischen Mitte wünschten, heisst es in ihrem Communiqué. Die FDP habe ihren Anspruch auf eine Doppelvertretung im Regierungsrat zudem wohl verspielt - und das Volk habe bis anhin keine links-grüne Mehrheit gewollt.

Zur Ausmarchung um den zweiten FDP-Sitz komme es aber wohl erst bei den Gesamterneuerungswahlen im April 2007. Dann werde die EVP mit einer Kandidatur kommen, bei der Ersatzwahl am 9. Juli aber trete sie nicht an.

Stimmfreigabe der EVP

Er gehe davon aus, dass die CVP Ursula Gut unterstütze, sagte Geschäftsführer Peter Reinhard auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Dann wäre wir allein.» Die EVP unterstützt laut Reinhard keine der Kandidatinnen, sondern beschloss Stimmfreigabe.

Die Wahl im Eiltempo wird nötig, nachdem Baudirektorin Dorothée Fierz den Regierungsrat Knall auf Fall verlassen hat. Sie war letztlich an einem Streit mit Regierungsratskollegin Rita Fuhrer (SVP) um das Tiefbauamt gescheitert.

(bert/sda)

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