Olympia: Ski alpin - Super-G Männer
Eberharter schiebt die Schuld auf seinen Trainer
publiziert: Sonntag, 17. Feb 2002 / 09:43 Uhr

Snowbasin - 28 der 30 letzten Super-G im Weltcup haben die Österreicher für sich entschieden. Doch die ganz wichtigen Rennen gewinnen sie nicht. Und jetzt bahnt sich im Austria-Team auch noch Stunk an.

Im letzten Winter an der WM in St. Anton hatte der Amerikaner Daron Rahlves die Österreicher im Super-G überrascht, und jetzt in Salt Lake City reihten sich Stephan Eberharter, Andreas Schifferer und Fritz Strobl hinter dem Norweger Kjetil André Aamodt ein. In der Schweiz würde über zwei Medaillen in einem Rennen gejubelt, doch in Österreich liegt die Latte höher. Silber und Bronze freut hier keinen.

Stephan Eberharter gab sich zwar alle Mühe, seine bisherige Ausbeute (Bronze in der Abfahrt, Silber im Super-G) als erfolgreich zu bezeichnen, doch von einem neunfachen Saisonsieger erwartet man in Österreich Gold. Nichts mehr und nichts weniger. Das weiss auch Eberharter. Doch der steile Zielhang wurde ihm zum Verhängnis. Im Gegensatz zu Didier Cuche konnte er sich zwar nach dem tückisch gesetzten neuntletzten Tor knapp im Rennen halten, "aber", so erklärte der Tiroler, "an dieser Stelle habe ich Gold verloren."

Er sei ganz einfach zu schnell gewesen. Und dann kam die Kritik, die im Austria-Team noch zu reden geben wird: "Die Informationen der Trainer waren ungenügend. Man sagte mir, dieses Tor sei nicht voll zu fahren. Das wusste ich nach der Besichtigung selber auch. Aber das eigentliche Problem waren die beiden nächsten Tore. Und diese Information habe ich leider nicht bekommen." Eberharter wollte keinen Namen nennen, doch wen seine Anschuldigung traf, war dennoch klar: Abfahrts-Trainer Robert Trenkwalder. Der stand an besagter Stelle.

(sk/sda)

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