Forscher schlagen Alarm
Ebola-Medikamente für Zehntausende gefordert
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2014 / 20:47 Uhr
Das Ebola-Virus.
Das Ebola-Virus.

Oxford - Für eine effektive Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in Westafrika hätten nach Schätzungen von Epidemie-Forschern bereits bis zu 30'000 Menschen mit wirksamen Medikamenten behandelt oder vorbeugend geimpft werden müssen.

11 Meldungen im Zusammenhang
Jedoch würden selbst die Bestände an noch kaum erprobten Wirkstoffen nicht ausreichen, um diesen Bedarf auch nur annähernd zu decken, warnt der Epidemiologe Oliver Brady von der englischen Universität Oxford in der Fachzeitschrift «Nature».

Die Zahl von 30'000 Menschen, die eine wirksame therapeutische oder prophylaktische Behandlung benötigt hätten, beruhe auf der Annahme eines «konservativen Szenarios» der jetzigen Epidemie. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehe allerdings davon aus, dass das ganze Ausmass immer noch unterschätzt werde.

Bis jetzt sind laut WHO in Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone mehr als 1200 Menschen in der Ebola-Epidemie gestorben. Angesichts des bislang schwersten Ausbruchs des lebensgefährlichen Ebola-Virus müssten Politik und Wirtschaft die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen dringend beschleunigen, fordert Brady.

Die WHO hatte am 12. August grünes Licht für den Einsatz experimenteller Medikamente im Kampf gegen Ebola gegeben.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Hoffnungen gedämpft, schon ... mehr lesen
Derzeit gebe es nur wenige aussichtsreiche Medikamente.
Monrovia - Die Vereinten Nationen ... mehr lesen
Die Anstrengungen müssen noch verstärkt werden. (Symbolbild)
Geschlossene Grenzen. (Symbolbild)
Genf/Monrovia - Die von Ebola ... mehr lesen
Dakar - Die Ebola-Epidemie ... mehr lesen
Ebola Opfer
Weitere Artikel im Zusammenhang
In den Ebola-Gebieten Westafrikas droht eine humanitäre Krise. (Symbolbild)
Berlin - Den Ebola-Gebieten in ... mehr lesen
Paris - Um die Ebola-Epidemie unter ... mehr lesen
Die Bewohner von West Point traf die Massnahme am Mittwoch völlig unvorbereitet. (Symbolbild)
Monrovia - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ebola-Epidemie eine gemeinsame Taskforce mit der weltweiten Luftfahrt- und Tourismusindustrie gebildet. Ziel ... mehr lesen
Abuja/Genf - In Nigeria flüchten ... mehr lesen
«Am schlimmsten ist es auf der Quarantänestation, viele sind einfach weggelaufen, nachdem der Tod der Krankenschwester bekanntgeworden ist.» (Symbolbild)
Die Epidemie wird noch mindestens sechs Monate grassieren. (Symbolbild)
Genf - Die Ebola-Epidemie in Westafrika wird nach Ansicht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) noch mindestens sechs Monate grassieren. Die Helfer könnten nicht mit der ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einschulung.
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Der Sehsinn gilt als wichtigster Sinn des Menschen. Rund 90 Prozent aller Umwelteindrücke hängen von den Augen ab. Trotzdem steigt die Anzahl an fehlsichtigen Menschen seit einigen Jahren auf der ganzen Welt an. Ganz besonders seit der Digitalisierung. mehr lesen  
ZHAW - Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften  Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen belegt die Schweiz im internationalen Vergleich die hinteren Plätze. Um Ränge gutzumachen, müssten Entscheidungsträger den digitalen Wandel aktiver mitgestalten, so das Fazit einer neuen ZHAW-Studie. mehr lesen  
Publinews Der Fachbegriff im Bereich der Medizin für eine Bindehautentzündung lautet Konjunktivitis. Diese entsteht selten durch eine ... mehr lesen  
Nur ein Augenarzt kann eindeutig feststellen, ob es sich um eine allergische Bindehautentzündung handelt.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 3°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt sonnig
Basel 4°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt sonnig
St. Gallen 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Bern 4°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Luzern 3°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Genf 4°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Lugano 8°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten