Bayrische Landesbank
Ecclestone auf 345 Millionen Euro verklagt
publiziert: Freitag, 19. Dez 2014 / 19:15 Uhr
Keine guten Schlagzeilen über Bernie Ecclestone.
Keine guten Schlagzeilen über Bernie Ecclestone.

Im Streit über den Besitzerwechsel der Formel 1 vor acht Jahren hat deren Chef Bernie Ecclestone ein weiteres Gerichtsverfahren am Hals.

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Die Bayerische Landesbank, die die Motorsportserie damals an den Finanzinvestor CVC verkauft hatte, verklagt Ecclestone auf 345 Millionen Euro Schadenersatz plus Zinsen.

Damit sind Gespräche beider Seiten über einen Vergleich gescheitert. Die BayernLB wirft dem 84-Jährigen schon seit längerem vor, er habe damals dafür gesorgt, dass die Bank ihre Formel-1-Beteiligung unter Wert verkauft habe.

Mehrere Gerichtsverfahren

Der Fall führte bereits zu einer Reihe von Gerichtsverfahren. Ein Strafprozess gegen Ecclestone wurde im August gegen eine Zahlung in Rekordhöhe von 100 Millionen Euro eingestellt. Erst vor wenigen Tagen machte sich Ecclestone mit einer Weihnachtskarte an Geschäftsfreunde über den Richterspruch lustig. In einer Zeichnung bedroht ein maskierter Reiter Ecclestone, der einen Geldsack hält, mit einer Pistole und verkündet: «Das ist kein Überfall. Ich sammle für den bayerischen Staat.»

Vorwurf nicht erhärtet

Das Gericht hatte zur Begründung der Einstellung erklärt, der Vorwurf, dass Ecclestone den damals verantwortlichen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky im Sinne des deutschen Strafrechts bestochen habe, habe sich im Wesentlichen nicht erhärtet. Ecclestone gilt damit als unschuldig.

Dieselbe Strafkammer hatte noch zwei Jahre zuvor Gribkowsky unter anderem wegen Bestechlichkeit zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Gegensatz zu Ecclestone habe Gribkowsky nachweislich gewusst, dass er als Manager einer Staatsbank kein Schmiergeld entgegennehmen dürfe, so die Auffasung des Gerichts.

(awe/Si)

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