Ecuador zeigt sich im Fall Assange gesprächsbereit
publiziert: Mittwoch, 22. Aug 2012 / 08:29 Uhr
Rafael Correa ist zu weiteren Gesprächen bereit.
Rafael Correa ist zu weiteren Gesprächen bereit.

Guayaquil - Trotz des Streits mit London über den Fall Assange ist Ecuador weiterhin zu Gesprächen mit der britischen Regierung bereit. Das sagte der ecuadorianische Präsident Rafael Correa.

9 Meldungen im Zusammenhang
Trotz der «Unverschämtheit Grossbritanniens und der groben und unannehmbaren Drohung» wünsche er, die angespannte Lage um den in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchteten Wikileaks-Gründer Julian Assange im Dialog zu lösen, erklärte Correa vor der Presse in Guayaquil.

Auch bestehe weiterhin das Angebot Ecuadors, der schwedischen Staatsanwaltschaft Zugang zu Assange in der Londoner Botschaft des Andenlandes zu erlauben, um ihn wegen des Verdachts auf Sexualdelikte zu vernehmen, versicherte Correa.

Assange würde auf das von Quito gewährte Asyl verzichten und sich der schwedischen Justiz zur Verfügung stellen, falls er freies Geleit bekomme und Schweden seine Auslieferung an Drittländern ausschliesse. Andernfalls könne er auch unbefristet in der Botschaft bleiben.

Der Fernsehsender Ecuavisa berichtete am Dienstagabend (Ortszeit), Ecuadors Vizepräsident Lenín Moreno wolle am 28. August Assange im Botschaftsgebäude besuchen.

Assange hält sich seit mehr als zwei Monaten in der Londoner Botschaft Ecuadors auf, um seiner Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Er befürchtet, von dort in die USA ausgeliefert zu werden.

In den USA droht ihm nach eigener Einschätzung eine Verurteilung wegen Geheimnisverrats. Diese kann nach US-Gesetzgebung maximal die Todesstrafe, aber auch lebenslange Haft nach sich ziehen. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte Zehntausende geheimer US-Depeschen veröffentlicht.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Ecuador hat die Wiederaufnahme des Dialogs mit Grossbritannien im Fall Assange angekündigt. Staatschef Rafael Correa ... mehr lesen
Julian Assange hält sich seit mehr als zwei Monaten in der Londoner Botschaft Ecuadors auf, das ihm am 16. August Asyl gewährt hat.
Assange dankt Ecuador und fordert von Obama Ende von «Hexenjagd».
London - Wikileaks-Gründer Julian Assange hat bei seinem mit Spannung erwarteten ... mehr lesen
London - Im Ringen um die Ausreise von Wikileaks-Gründer Julian Assange aus Grossbritannien scheint eine Lösung ... mehr lesen
Lösung im Streit um Ausreise von Assange offenbar möglich.
Quito - Im diplomatischen Zwist mit Grossbritannien über die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange erhält Ecuador Rückendeckung von anderen südamerikanischen Staaten. Venezuelas Präsident Hugo Chavez rief am Samstag zu Solidarität mit Ecuador auf. mehr lesen  1
Quito - Wikileaks-Gründer Julian Assange will nach seinem erfolgreichen Antrag auf Asyl in Ecuador an diesem Sonntag vor die Öffentlichkeit treten. Das kündigte die Enthüllungsplattform Wikileaks im Kurznachrichtendienst Twitter an. mehr lesen  1
Weitere Artikel im Zusammenhang
London - Die britische Polizei hat am Donnerstag vor der ecuadorianischen Botschaft in London drei Personen festgenommen. Dabei handelte es sich vermutlich um Anhänger von Wikileaks-Gründer Julian Assange, der in der Botschaft Zuflucht gesucht und politisches Asyl in Ecuador beantragt hat. mehr lesen 
Quito - Der frühere spanische Richter Baltasar Garzón wird Wikileaks-Gründer Julian Assange kostenlos vertreten. Dessen Fall betreffe sowohl die Menschenrechte als auch die Demokratie und die Meinungsfreiheit, sagte Garzón am Freitag in Ecuador. Assange sei weder ein Pirat noch ein Terrorist, sagte der Jurist. mehr lesen 
Quito - Die Mutter des Wikileaks-Gründers Julian Assange ist mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa zu ... mehr lesen
Correa empfängt in Ecuador Mutter des Wikileaks-Gründers Assange.
Die Attentäter rechtfertigen ihre Taten auf dem Sinai als Vergeltung dafür, dass seit Mursis Sturz mehr als 1400 seiner Anhänger getötet wurden. (Symbolbild)
Die Attentäter rechtfertigen ihre Taten auf dem Sinai ...
Ägypten  Kairo - Auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind am Freitag zehn Soldaten bei einem Bombenattentat getötet worden. Mindestens 27 weitere Armeeangehörige wurden verletzt. Die Autobombe explodierte an einer Strassensperre nahe der Stadt Al-Arisch. 
Kanada  Ottawa - Nach dem Attentat in der kanadischen Hauptstadt Ottawa mit zwei Toten erhöht die Polizei den ...  
Premierminister Harper traf sich zur Zeit des Angriffs gerade mit Abgeordneten im Parlamentsgebäude.
Attentäter in Kanada auf «Terrorwarnliste» Ottawa - Der tödliche Angriff auf das Parlament in Ottawa hat Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen in Kanada ...
Kanadas Premier kündigt nach Anschlag entschlossenes Handeln an Ottawa - Nach dem Anschlag auf das Parlament in Ottawa hat ...
Angriff auf das Parlament in Kanada - zwei Tote Ottawa - Ein oder mehrere Angreifer haben am Mittwochmorgen das ... 1
Die Regionalregierung der Inselgruppe ist gegen das Vorhaben, weil sie negative Auswirkungen auf den Tourismus befürchtet. (Symbolbild)
Spanien  Madrid - Die spanische Regierung lässt eine geplante Volksabstimmung auf den Kanarischen Inseln über eine umstrittene Erdölsuche vor dem Verfassungsgericht anfechten. Laut ...  
Titel Forum Teaser
  • Odyss aus Sachseln 1
    Schützenhilfe aus D Kavallerie, Zuckerbrot und Peitschen (P. Steinbrück) sind aus der ... heute 14:16
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Wer... darauf gehofft hatte, die Türkei würde gegen den IS ins Feld ziehen und ... heute 10:29
  • EdmondDantes1 aus Zürich 11
    oder wes Brot ich ess, des Lied ich sing da haben Sie die Scheinheiligkeit der Dame gut auf den Punkt gebracht. ... heute 07:32
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    PKK-Führer... Öcalan hockt auf der Insel Imrali im Gefängnis und hält sich in diesem ... gestern 15:20
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Das... kleine Israel muss sich behaupten in einer Region, wo sich regelmässig ... gestern 10:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Motive? Täter? Wird sich zeigen. Heute wird jedenfalls noch die ... Mi, 22.10.14 20:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Die... Damen sind oftmals so von dem Schwachsinn der Islamisten vereinnahmt, ... Mi, 22.10.14 08:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2515
    Auch... Assad wird in den letzten Jahren die Nachrichten verfolgt haben und ... Di, 21.10.14 08:55
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 2°C 7°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel -0°C 9°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 2°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 1°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 2°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 7°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 11°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten