Egerszegi wird Nationalrats-Präsidentin
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 16:20 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Dez 2006 / 18:55 Uhr

Bern - Christine Egerszegi ist für ein Jahr die «höchste Schweizerin». Der Nationalrat hat die 58-jährige Aargauer Freisinnige turnusgemäss zur Präsidentin gewählt. Von den 175 ausgeteilten Wahlzetteln kamen 4 leer zurück.

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Bei 171 gültigen Stimmen und einem absoluten Mehr von 86 erreichte Egerszegi 159 Stimmen. 12 Zettel lauteten auf andere Namen.

Die 1995 in die grosse Kammer gewählte Egerszegi übernahm das Zepter vom Baselbieter Sozialdemokraten Claude Janiak. Die Berufspolitikerin und frühere Sprachlehrerin ist die 8. Frau an der Spitze des Parlaments. Der Kanton Aargau kommt mit ihr beim Nationalratspräsidium zum 12. Mal zum Zug.

Freude und Stolz herrscht im Aargau nach der Wahl der FDP-Nationalrätin Christine Egerszegi zur Präsidentin des Nationalrats. Die Aargauer Regierung gratulierte Egerszegi und «freut sich sehr über die Wahl».

Neue Ratsmitglieder

Der Nationalrat hat bei seiner ersten Sitzung auch zwei neue Mitglieder willkommen geheissen. Die Waadtländer Freisinnige Isabelle Moret ist für Yves Christen nachgerückt, der St. Galler Christlichdemokrat Thomas Müller für Felix Walker.

Die 36-jährige Rechtsanwältin Isabelle Moret aus Etoy kam bei den Wahlen im Herbst 2003 auf den zweiten Ersatzplatz. Sie wurde aber erste Anwärterin auf einen frei werdenden Sitz, weil die in beide Kammern gewählte Christiane Langenberger in den Ständerat wechselte.

Rechtsanwalt ist auch der 54-jährige Thomas Müller. Der Rorschacher Stadtpräsident war hinter seinem Vorgänger Walker erster Ersatzmann auf der Liste der St. Galler CVP. Mit seinem Einzug haben die Müller im Nationalrat die «Fraktionsstärke» von fünf Abgeordneten erreicht.

Ersatz für Wasserfallen

Im Laufe der Session werden in der grossen Kammer noch zwei weitere Ratsmitglieder vereidigt: am kommenden Montag Urs Schweizer (FDP/BS) für Johannes Randegger, eine Woche darauf Urs Hany (CVP/ZH) für Rosmarie Zapfl.

Erst in der Märzsession kehrt Liliane Chappuis (SP/FR) als Nachfolgerin des zum Regierungsrat gewählten Erwin Jutzet in den Nationalrat zurück. Auch der am Wochenende gestorbene Kurt Wasserfallen (FDP/BE) wird noch nicht in dieser Session ersetzt.

(ht/sda)

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