Ehemalige Ostblock-Staaten der NATO beigetreten
publiziert: Montag, 29. Mrz 2004 / 22:13 Uhr / aktualisiert: Montag, 29. Mrz 2004 / 22:46 Uhr

Washington - Die NATO ist von 19 auf 26 Mitgliedstaaten gewachsen. Die Regierungschefs von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowenien und der Slowakei haben in Washington die Beitrittsurkunden hinterlegt.

Damit ist die bisher umfassendste NATO-Erweiterung vollzogen. US-Aussenminister Colin Powell hiess die sieben Ministerpräsidenten und ihre Völker willkommen in der grössten und erfolgreichsten Allianz der Geschichte.

Die Erweiterung sei ein historischer Schritt auf dem Weg zu einem Europa der Freiheit und Sicherheit, das vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer reiche, sagte Powell, der die Zeremonie leitete.

Gründung vor 55 Jahren

Das transatlantische Verteidigungsbündnis wurde vor 55 Jahren gegründet und zählt nun 26 Mitglieder. 1999 waren als erste frühere Ostblock-Staaten bereits Polen, Ungarn und Tschechien der NATO beigetreten.

Russland sieht der Erweiterung mit Argwohn entgegen. Ein Sprecher des russischen Aussenministeriums warnte, ohne Zweifel berühre die NATO-Erweiterung Russlands politische, militärische und wirtschaftliche Interessen.

NATO-Generalsekretär zuversichtlich

Dagegen gab sich NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer zuversichtlich, dass die Erweiterung keine neuen Spannungen mit Russland auslösen werde. Es gebe Differenzen, die ausgeräumt werden müssten, räumte de Hoop Scheffer ein. Eine solide Partnerschaft sei aber im Interesse beider Seiten.

Das Weisse Haus erklärte, der Beitritt der sieben neuen Mitglieder stärke die Allianz zu einem Zeitpunkt, da sie die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konfrontieren müsse. Washington wünscht ein stärkeres Engagement des Militärbündnisses im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus.

(bert/sda)

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