Ehemaliger-Händler der Crédit Suisse festgenommen
publiziert: Donnerstag, 16. Jul 2009 / 07:42 Uhr

New York - Ein ehemaliger Händler der Grossbank Crédit Suisse, der wegen Betrugs in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar auf der Flucht war, ist in Spanien festgenommen worden. Das teilten die US-Justizbehörden ohne weitere Angaben am Mittwoch mit.

Der Bulgare betrog Anleger der Crédit Suisse.
Der Bulgare betrog Anleger der Crédit Suisse.
Der Ex-Händler war im vergangenen September zusammen mit einem Kollegen angeklagt worden. Beiden wird Betrug und Schwindel vorgeworfen, weil sie ARS (Auction Rate Securities) verkauft hätten. Das sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird.

Die beiden Makler hätten ihre Kunden glauben lassen, es handle sich um risikofreie Anlagen und hätten versucht, höhere Kommissionen zu erlangen, hiess es.

Der Ex-Händler der Crédit Suisse, ein Bulgare, war seit Anfang Mai auf der Flucht, obwohl er unter Hausarrest war und elektronisch überwacht wurde. Er und sein Kollege hatten bereits im September 2007 ihre Kündigung eingereicht, nachdem sie von der Crédit Suisse aufgrund der angekündigten Anklage freigestellt worden waren.

(fkl/sda)

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