Parlament lehnte ab
Eherecht: Keine Liberalisierung bei der Wahl des Familiennamens
publiziert: Freitag, 22. Jun 2001 / 10:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Jun 2001 / 13:14 Uhr

Bern - Die Liberalisierung der Namenswahl ist gescheitert. In der Schlussabstimmung haben beide Kammern die Änderung des Zivilgesetzbuchs verworfen.

Das neue Namensrecht fördere das Auseinanderbrechen der Familie, sagten die Liberalen vor der Schlussabstimmung im Nationalrat. Die Vorlage stifte Verwirrung und sei nicht praktikabel, stellte die SVP fest.

Nach der Vorlage hätten die Eheleute als gemeinsamen Familiennamen den Namen der Frau oder des Mannes wählen, aber auch getrennt ihren Namen behalten dürfen. Der amtliche Doppelname wäre möglich geblieben.

(bb/sda)

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