Ein Ammann macht noch keine Mannschaft
publiziert: Sonntag, 25. Feb 2007 / 11:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Feb 2007 / 15:12 Uhr

Im WM-Teamspringen auf der Grossschanze in Sapporo waren die Schweizer Skispringer zu unausgeglichen, als dass es zu mehr als dem 7. Platz gereicht hätte. Überlegener Weltmeister wurde Österreich vor Norwegen und Japan.

Simon Ammann sprang auch im Teamwettkampf am weitesten.
Simon Ammann sprang auch im Teamwettkampf am weitesten.
24 Stunden nach seinem Triumph im Einzelspringen bestätigte Simon Ammann erneut seine hervorragende Verfassung.

Der Toggenburger erzielte in beiden Durchgängen mit 136 respektive 135 Metern die Bestweite; in der zweiten Serie musste er sich diesen Wert mit Harri Olli teilen, den er im Einzelwettkampf um zwei Zehhntelpunkte hinter sich gelassen hatte.

Trainer Berni Schödler hatte Ammann in der ersten Gruppe gesetzt. So führte die Schweiz im ersten Durchgang nach der ersten Gruppe klar und nach der zweiten Gruppe noch knapp, weil Michael Möllinger über sich hinauswuchs. Nach der dritten Gruppe und Guido Landerts Flug wurde das helvetische Quartett von Österreich überholt.

Enttäuschender Küttel

Nach Andreas Küttels enttäuschendem Sprung auf 108 Meter fand sich die Schweiz auf Platz 6 wieder. Der Sieger des Neujahrsspringens ist im Moment in keiner grossen Form und erreichte unter den 52 Teilnehmern aus 13 Nationen nur die 35. Leistung

Im zweiten Durchgang bauten Möllinger und Landert leicht ab, Küttel steigerte sich nur wenig. Das Abrutschen auf den 7. Schlussrang konnte nicht verhindert werden, womit die Schweizer Skispringer das gleiche Ergebnis erzielten wie vor Jahresfrist bei den Olympischen Winterspielen in Turin und vor zwei Jahren bei der WM in Oberstdorf.

Klarer Sieg der Österreicher

In ihrer gegenüber Turin auf zwei Positionen umgestellten Mannschaft - Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer anstelle von Andreas Widhölzl und Martin Koch - bestätigten die Österreicher ihr überdurschnittliches Niveau. Der Vorsprung auf Norwegen fiel mit 46,9 Punkten klar aus.

Zur grossen Freude der für einmal zahlreich aufmarschierten Zuschauer gewannen die japanischen Skispringer Bronze. In grosser Form befand sich Altstar Noriaki Kasai. Er war schon an der Silbermedaille beteiligt, welche die Söhne Nippons vor vier Jahren im Val di Fiemme gewannen.

Enttäuschend schnitten hingegen die Finnen mit ihrem 4. Platz ab. Arttu Lappi versagte im ersten Sprung komplett, aber auch Janne Ahonen und Matti Hautamäki kamen nicht auf Touren. Die Athleten aus der traditionsreichen Springer-Nation Finnland standen erstmals seit der WM 1999 in Ramsau (Ö) bei einem Mannschaftswettkampf nicht mehr auf dem Podest.

Schlussklassement:
1. Österreich 1000,2 (Wolfgang Loitzl 125 m/133,5 m, Gregor Schlierenzauer 123,5/117,5, Andreas Kofler 130/128,5, Thomas Morgenstern 126/125). 2. Norwegen 953,3 (Tom Hilde 122,5/130,5, Anders Bardal 119/114,5, Anders Jacobsen 122/117, Roar Ljökelsöy 134/126,5). 3. Japan 905,9 (Shohhei Tochimoto 118/110, Takanobu Okabe 121/120, Daiki Ito 117/131,5, Noriaki Kasai 128/117,5). 4. Finnland 869,8. 5. Polen 857,2. 6. Russland 849,5. 7. Schweiz 839,1 (Simon Ammann 136/135, Michael Möllinger 115/106,5, Guido Landert 113,5/105,5, Andreas Küttel 108/112,5). 8. Deutschland 837,6.

(bert/Si)

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