Abweichungen und Etikettierungsfehler
Ein Drittel des Tierfutters nicht richtig deklariert
publiziert: Donnerstag, 25. Feb 2016 / 12:37 Uhr
233 Proben führten zu schweren Beanstandungen. (Symbolbild)
233 Proben führten zu schweren Beanstandungen. (Symbolbild)

Lausanne - Rund ein Drittel des Futters für Heim- und Nutztiere ist 2015 nicht korrekt deklariert worden. Die Beanstandungen reichten von Etikettierungsfehlern bis zu Kontaminierungen mit Salmonellen, Pestiziden und Zusatzstoffen.

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Beim Futtermittel für Nutztiere gaben von den 1314 untersuchten Proben 70 Prozent keinerlei Anlass zu Beanstandungen, wie Agroscope am Donnerstag mitteilte. 170 Futtermittel (13 Prozent) wurden leicht beanstandet, hauptsächlich aufgrund von Etikettierungsfehlern.

233 Proben (18 Prozent) führten sogar zu schweren Beanstandungen. Die festgestellten Nicht-Konformitäten waren hauptsächlich Abweichungen von den deklarierten Gehalten und wichtige Etikettierungsfehler.

Einzelne Proben führten auch zu Beanstandungen aufgrund von Kontaminationen mit Salmonellen oder mit Futtermittelzusatzstoffen. Das landwirtschaftliche Forschungsinstitut Agroscope stellte zudem Pestizidrückstände bei Bio-Futtermitteln fest und musste diese zu konventionellen Futtermitteln deklassieren.

Zwei Produkte vom Markt genommen

Von den 266 bei Herstellern und Importeuren erhobenen Proben von Heimtierfuttermitteln gaben rund 63 Prozent zu keinen Beanstandungen Anlass. 35 Prozent wiesen demgegenüber von der Deklaration abweichende Gehalte ausserhalb der gesetzlichen Toleranzen auf. Zwei Produkte wurden wegen Überschreitung des Höchstgehalts an Ambrosiasamen vom Markt genommen.

(arc/sda)

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