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Ein Enges Finale
publiziert: Sonntag, 22. Mai 2005 / 19:01 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 22. Mai 2005 / 21:03 Uhr

Ein Herzschlagfinale ist in der Axpo Super League für die Schlussrunde vom nächsten Sonntag angesagt.

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Mit dem 4:1 über Meister Basel holte GC im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz die Young Boys ein, die in Aarau (1:1) remisierten.

Die Hoppers dem UEFA-Cup nahe

Die Hoppers, die am Mittwoch noch die Nachtragspartie bei Xamax bestreiten müssen, weisen drei Verlustpunkte Vorsprung auf den Berner Erzrivalen auf und sind dank ihrer hervorragenden Frühjahrsrunde dem UEFA-Cup nahe.

Mit dem Punktgewinn gegen YB rückte Aarau am Tabellenende wieder zu Schaffhausen auf. Die Aargauer überholten den Aufsteiger bei gleicher Tordifferenz wegen dem Plus an erzielten Toren (42 gegen 35 von Schaffhausen) sogar.

Auswärts antreten

Am letzten Spieltag haben die beiden Anwärter auf den Barrageplatz auswärts anzutreten. Aarau sucht den FC Zürich auf, Schaffhausen gastiert bei den Young Boys in Bern.

Selbst Cupsieger Zürich könnte nach dem 2:1 bei Neuchâtel Xamax noch Dritter werden, wenn GC und YB noch Punkte abgeben. Im bedeutungslosen vierten Spiel des Wochenendes gewann Thun gegen das ambitionslose St. Gallen mit 3:1.

Aaraus spürbare Erleichterung

Aarau atmet etwas auf. "Wir haben mindestens einen Punkt angestrebt. Den haben wir erreicht", stellte Trainer Andy Egli erleichtert fest.

"Wir haben damit unsere Ausgangslage wohl verbessert, werden aber alles unternehmen, um im Schlussspiel in Zürich nochmals zu punkten." Aarau bleibt "unabsteigbar", wenn es in der Schlussrunde gleichviel oder mehr Punkte als Schaffhausen holt.

Das 1:1 zwischen Aarau und YB entsprach den gezeigten Leistungen und glich auch die Fehlerquote der beiden unter Druck stehenden Mannschaften aus.

Aarau ging durch das neunte Saisontor von Rainer Bieli nach einer herrlichen Ballstafette in der 9. Minute frühzeitig in Führung.

Die Young Boys glichen kurz vor der Pause durch einen Kopfball von Thomas Häberli nach einem Freistoss von "Altmeister" Stéphane Chapuisat aus.

Die Berner Akteure waren wenig in Bewegung, zudem waren Präzisionsmängel augenfällig.

Mässiges Spiel

Der Gehalt der Partie war generell mässig, beide Teams agierten vorsichtig und wollten keinesfalls verlieren.

GC deklassierte Basel

Bereits am Samstag hatte GC im Hardturm Meister Basel mit 4:1 deklassiert. Dank dem ersten Saisonsieg gegen den enttäuschenden Titelhalter haben die Zürcher im Kampf um den letzten UEFA-Cup-Platz nun die besseren Argumente.

45 starke Minuten und drei Treffer "im richtigen Moment", wie Trainer Hanspeter Latour hinterher feststellte, genügten GC gegen einen ausgesprochen lustlosen FCB zur weiteren Imagepolitur.

Rogerio lenkte mit dem Kopf frühzeitig einen Freistossball Spychers zum 1:0 ab und das Spiel in eine unerwartet einseitige Richtung.

Eine spürbare Reaktion der konsternierten Bebbi blieb aus. GC erreichte sein bemerkenswertes Ziel, die Rückrunde im eigenen Stadion ungeschlagen zu überstehen, problemlos.

Die erstmals um den wieder gesunden Captain Murat Yakin formierte Basler Abwehr war dem Tempo der beiden GC-Stürmer Rogerio und Demba Touré zu keinem Zeitpunkt gewachsen.

Phasenweise kreierte der Senegalese Touré, der mit zwei Assists und einem herrlichen Slalomlauf zum 4:1 glänzte, die Chancen im Minutentakt.

Nationalcoach Köbi Kuhn blieb auf der Tribüne nicht verborgen, wie weit (auch) der ältere Yakin derzeit von der Form seiner besten Tage entfernt ist und wie oft ihm Touré die läuferischen Limiten offenbarte.

Die Effizienz des Cupsiegers

Zürich glänzte in La Chaux-de-Fonds nicht, beeindruckte beim 2:1 gegen das kriselnde Xamax indes mit seiner Effizienz.

Innerhalb von zwei Minuten entschieden Dani Gygax und Franco Di Jorio die Partie vor knapp 3000 Zuschauern. Der FCZ hatte Xamax auswärts zuletzt vor sechs Jahren besiegt.

Nach 24 Minuten profitierte André Buengo auf dem Weg zum Führungstor der Neuenburger von einem Abpraller Stuckis. Obschon dem Gast aus diversen Gründen elf Spieler nicht zur Verfügung standen, verlor die Equipe von Lucien Favre die Übersicht nicht.

Unmittelbar nach der Pause setzte sich Spielmacher Xavier Margairaz durch und servierte Gygax den Ball mustergültig, ehe ausgerechnet der künftige FCZ-Verteidiger Steve von Bergen einen Schuss Di Jorios in der 50. Minute entscheidend abfälschte.

Die Lustlosigkeit St. Gallens

Im Kehraus im Berner Oberland vermochte das ersatzgeschwächte Thun seine Sieglosigkeit seit vier Runden zu beenden.

Mario Raimondi zu Beginn der ersten und Goalgetter Mauro Lustrinelli zu Beginn der zweiten Halbzeit leiteten den freudigen Familientag des FC Thun mit der 2:0 in Führung ein, ehe Davide Marazzi verkürzen konnte.

Drei Minuten vor Schluss gelang dem Portugiesen Nelson Ferreira die Siegesssicherung mit seinem ersten Tor in der Axpo Super League.

Thun mit Reserve

Champions-League-Qualifikant Thun trat mit einem Reserveteam an. Teamstützen wie Gerber, Milicevic, Baykal und Pallas fehlen, dazu schieden Raimondi und Hodzic frühzeitig verletzt aus.

Die Ostschweizer waren aber eine Stunde lang derart blass, dass keine Torgefahr bestand. St. Gallens Lustlosigkeit war ein Ärgernis, ehe Callà nach dem Anschlusstreffer wenigstens etwas Dampf machte und freistehend den Ausgleich vergab, was sich gegen Spielende prompt rächte.

Die 35. Runde:
Grasshoppers - Basel 4:1 (3:0). Aarau - Young Boys 1:1 (1:1). Thun - St. Gallen 3:1 (1:0). Neuchâtel Xamax - FC Zürich 1:2 (1:0).

Rangliste: 1. Basel 33/67. 2. Thun 34/60. 3. Grasshoppers 32/46. 4. Young Boys 33/46 (56:51). 5. FC Zürich 33/45. 6. Neuchâtel Xamax 32/38. 7. St. Gallen 33/35. 8. Aarau 33/32 (42:62). 9. Schaffhausen 33/32 (35:55).

Die restlichen Spiele der Axpo Super League

Nachholspiel, Mittwoch 25. Mai, 18.30 Uhr: Neuchâtel Xamax - Grasshoppers.

36. Runde
Samstag, 28. Mai, 20.15 Uhr: Basel - Neuchâtel Xamax (TV/SF DRS).

Sonntag, 29. Mai: Zürich - Aarau, St. Gallen - Grasshoppers, Young Boys - Schaffhausen. Anspielzeiten vom Sonntag werden am 23. Mai bestimmt.

Challenge League, 34. und letzte Runde

Samstag, 28. Mai: 17.30 Uhr: Wil -Bellinzona, 19.30 Uhr: Baden - Wohlen, Chiasso - Vaduz, Lugano - Meyrin, Yverdon - YF Juventus Zürich, Luzern - Winterthur, La Chaux-de-FOnds - Concordia basel, Sion - Kriens, Bulle - Baulmes.

Torschützenliste (Stand nach der 35. Runde):
1. Gimenez (Basel) 26. 2. Lustrinelli (Thun/+1) 20. 3. Chapuisat (Young Boys) 14. 4. Neri (Young Boys) 12. 5. Delgado (Basel/+1) und Gelson (Thun) 11. 7. Margairaz (Xamax/Zürich), Häberli (YB/+1), Keita (Zürich) und M´Futi (Neuchâtel Xamax), je 10.

11. Bieli (Aarau/+1), Giallanza (Aarau) und Gerber (Thun), je 9. 14. Hassli (Servette/St. Gallen) und Raimondi (Thun/+1), je 8. 16. Gygax (Zürich/+1), Cabanas (GC/+1), Rogerio (GC/+1), Carignano (Basel), Merenda (St. Gallen), Renggli (Thun) und Cesar (Zürich), je 7. 23. Di Jorio (Zürich/+1), Rey (Xamax), Muff (Grasshoppers), Todisco (Schaffhausen), Ilie (Zürich), Touré (GC/+1), Rossi (Basel), Alex (St. Gallen) und Eduardo (Grasshoppers), je 6.

(kst/Si)

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