Ein Fünftel weniger Gesuche im September
publiziert: Freitag, 19. Okt 2012 / 11:13 Uhr
Asylstatistik: Mehr Gesuche und mehr Ausreisen im dritten Quartal
Asylstatistik: Mehr Gesuche und mehr Ausreisen im dritten Quartal

Bern - In der Schweiz sind in den Monaten Juli, August und September erneut mehr Asylgesuche eingereicht worden als im Vorquartal, nämlich 7830. Gestiegen ist aber auch die Zahl der Ausreisen, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte.

Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
7 Meldungen im Zusammenhang
Die Zahl der eingereichten Asylgesuche stieg im dritten Quartal um 550 auf 7830. Verantwortlich waren vor allem Roma aus den Balkanstaaten Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina. Im September ging die Zahl der Asylgesuche im Vergleich zum August dann aber um 19 Prozent zurück.

Das BFM begründet dies mit dem am 21. August eingeführten 48-Stunden-Verfahren: Asylsuchende aus Ländern, die für die Schweiz kein Visum brauchen, erhalten den erstinstanzlichen Entscheid innerhalb von 48 Stunden. Gestrichen wurde das Reisegeld von 100 Franken. Rückkehrhilfe wird seit April nicht mehr gewährt. Im August ersuchten laut BFM noch 765 Menschen aus Bosnien, Serbien und Mazedonien in der Schweiz um Asyl, im September waren es noch 327. Ob die Massnahme auf längere Zeit wirkt, lässt sich nach Angaben des Bundesamtes aber erst in zwei bis drei Monaten feststellen.

Von Januar bis September konnten nach Angaben des BFM 34 Prozent mehr Asylgesuche erledigt werden als im Vorjahr. 3725 Ausländer verliessen im dritten Quartal unter behördlicher Kontrolle per Flugzeug das Land, 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 1780 Menschen, doppelt so viele wie im Vorjahr, reisten selbständig aus.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Zahl der Asylgesuche dürfte auch 2013 hoch bleiben. Davon geht der Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM), ... mehr lesen 1
Ziel ist es, die Verfahren auf 100 Tage zu verkürzen. (Symbolbild)
Das bürgerliche Podest heute an der Medienkonferenz: (v.r.n.l.) Yvan Perrin, Christoph Darbellay, Philipp Müller, Martin Landolt und Hans-Jürg Käser.
Bern - Die bürgerlichen Parteien wollen dem Bund bei der Umsetzung der ... mehr lesen 1
Bern - Bundesrat Ueli Maurer kann bis Ende Jahr nur 1200 Asyl-Plätze in Militärunterkünften zur Verfügung stellen. Das VBS verfehlt ... mehr lesen 2
Es stehen nur 1200 Asyl-Plätze zur Verfügung.
Aarau - Der Kanton Aargau will Asylsuchende im laufenden Verfahren oder Ausreisepflichtige künftig in Grossunterkünften für mindestens 100 Personen platzieren. Renitente Asylsuchende sollen in speziell kontrollierten Unterkünften untergebracht werden. mehr lesen  1
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Im Jahr 2011 ist die Zahl der Asylgesuche gegenüber dem Vorjahr um rund 45 Prozent auf 22'551 gestiegen. Das ist der ... mehr lesen 10
Im vergangenen Jahr gab es massiv mehr Asylgesuche.
Falsch !
"Verantwortlich waren vor allem Roma aus den Balkanstaaten Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina"
Schlägt man das Wasser, wenn einem der Bund ständig neue Löcher ins Boot hackt?
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
Barack Obama geht beim Thema der illegalen Immigration aufs ...
USA  Washington - In den USA laufen die Republikaner gegen die durch US-Präsident Barack Obama angekündigte Einwanderungsreform Sturm, da Obama die Verordnungen ohne Zustimmung des Kongresses erlassen will. Anders als das Weisse Haus halten die Republikaner dieses Vorgehen für verfassungswidrig. 
Sturm gegen Obamas Einwanderungspläne Washington - Die Republikaner im US-Kongress laufen Sturm gegen die Pläne von Präsident Barack Obama, im ...
Der Präsident wird sich heute Abend im Fernsehen an die US-Bevölkerung richten.
«Grundausstattung»  Berlin - Die Staatengemeinschaft hat fast zehn Milliarden Dollar zum Schutz der ärmsten Länder gegen den Klimawandel gesammelt. ...
Hilfe für Folgen des Klimawandels. (Archivbild)
G20-Staaten machen Tempo beim Klimaschutz Brisbane - Trotz anfänglichen Widerstands der australischen Gastgeber haben die G20 bei ihrem Gipfel in ...
Die USA und China sind weltweit die grössten Treibhausgas-Produzenten.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... heute 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... heute 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... gestern 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... gestern 13:45
  • jorian aus Dulliken 1521
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... gestern 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Christian Schaffner ist Executive Director vom Energy Science Center (ESC) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Chancen und Risiken im Energiesektor Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund das ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 6°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 4°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 7°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 2°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 4°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 6°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten