FDP rutscht weiter ab
Ein Fünftel würde SP wählen
publiziert: Freitag, 9. Sep 2011 / 17:11 Uhr
Die SP unter Parteipräsident Levrat gewinnt mehr Unterstützung aus dem Volk.
Die SP unter Parteipräsident Levrat gewinnt mehr Unterstützung aus dem Volk.

Bern - Mit den Sorgen um die Wirtschaft und den eigenen Arbeitsplatz wächst in der Bevölkerung auch die Unterstützung für die Linke. Wäre am letzten Wochenende gewählt worden, hätten 20,5 Prozent ihre Stimme der SP gegeben.

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Dies ist 1 Prozentpunkt mehr als bei den Wahlen von 2007 und sogar 2 Prozentpunkte über dem Wert des letzten Wahlbarometers der SRG SSR von Anfang August. In der jüngsten Umfrage bezeichneten auch deutlich mehr Wahlberechtigte die Frankenstärke als eines der wichtigsten Probleme, das die Politik zu lösen habe.

Thema Nummer Eins ist aber nach wie vor die Migration. Trotzdem bleibt die SVP gemäss dem am Freitag publizierten Wahlbarometer mit einem Wähleranteil von 28 Prozent 0,9 Prozentpunkte unter dem Wahlergebnis von 2007. Gegenüber der Umfrage vom August konnte sie sich aber leicht erholen. Damals war sie auf 27,4 Prozent gekommen.

FDP rutscht weiter

Als klare Gewinner der Wahlen zeichnen sich nach wie vor die neue BDP mit einem Wähleranteil von 3,1 Prozent und die Grünliberalen (glp) mit 4,5 Prozent (+3,1) ab. Die CVP kann sich gemäss Wahlbarometer bei 14,5 Prozent halten, die FDP jedoch schneidet mit 15,6 Prozent 2,1 Prozentpunkte unter dem Ergebnis von 2007 und 0,5 Prozentpunkte tiefer als im August ab.

Die Grünen kommen auf 9,5 Prozent, 0,1 Prozentpunkt weniger als 2007. Erstmals seit der Katastrophe von Fukushima fallen sie auch wieder unter die 10-Prozent-Marke. Grund dürfte die schwindende Sorge um die Umwelt und Energie sein: Noch 25 Prozent halten das für das dringendste Problem. Kurz nach Fukushima waren es fast doppelt so viele gewesen.

Rechtzeitiger Abgang

Auch zur Zusammensetzung des Bundesrats hat gfs.bern gut 2000 Wahlberechtigte befragt. Die grosse Mehrheit fand, dass der Bundesrat in der heutigen Zusammensetzung wiedergewählt werden sollte. Die populärste Bundesrätin ist mit 75 Prozent Zustimmung Doris Leuthard, gefolgt von Simonetta Sommaruga mit 70 Prozent.

Micheline Calmy-Rey schnitt in der Popularitätsskala noch hinter Johann Schneider-Ammann am schlechtesten ab: Nur 51 Prozent wollten, dass sie wiedergewählt wird. Allerdings fand die Umfrage zwischen 23. August und 3. September statt - noch vor der Rücktrittsankündigung von Calmy-Rey.

(dyn/sda)

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Was für eine Logik . . .
. . . Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, muss man die Lohnnebenkosten und die Sozialabgaben erhöhen, Billigstarbeiter aus dem Osten einführen und nebst dem Atomausstieg auch noch die Mehrwertsteuer und die Benzinabgaben erhöhen. So naiv sind die Schweizer glücklicherweise nicht. Die Gesamtsumme der so denkenden Menschen dürfte 5% nicht überschreiten. Der Rest sind dumpe Mitläufer, wie wir sie sonst nur noch bei den Braunen, den Grünen und in der Kirche finden. Netter Versuch Herr Longchamps.
Schön wäre
dann auch wenn diese 20% die entstehenden Kosten die die SP-Politik im Bereich Migration/Asyl verursacht, übernehmen würden. Es muss dann allerdings mit Milliarden gerechnet werden.
 
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