Ein Jahr nach dem Amoklauf in Zug
publiziert: Freitag, 27. Sep 2002 / 14:03 Uhr

Zug - Mit Betonung auf Stille und Besinnung ist in Zug des Jahrestages des Amoklaufes im Kantonsrat gedacht worden. Die Trauer um die vierzehn Opfer des Attentäters stand im Vordergrund. Am Mittag läuteten die Glocken aller Kirchen im Kanton.

Jegliche demonstrative öffentliche Manifestation hatten sich die Kantonsbehörden verbeten. Die Gedenkanlässe sollten schlicht erfolgen: keine Ansprachen, keine Einladungen an ausserkantonale Gäste, keine Apéros.

Während einer Viertelstunde läuteten am Mittag die Glocken aller Kirchen. Anschliessend fanden in allen elf Gemeinden des Kantons ökumenische Mittagsgebete statt.

Im Zentrum des Gedenkens stehen indessen die drei Aufführungen von Mozarts Requiem durch die Zuger Sinfonietta und die Kammer-Solisten Zug; am Freitagabend in Zug, am Samstag in Unterägeri, am Sonntag in Cham.

Den Aufführungen wird jeweils die Rezitation einer Meditation von Silja Walter vorangestellt, welche vom Klarinettisten Claudio Puntin musikalisch umrahmt wird.

Bereits im letzten Herbst hatten sich renommierte Ensembles im Hinblick auf ein Gedenkkonzert angeboten. Da den Gedenkanlässen die Idee Zuger gedenken der Zuger zu Grunde liegt, wollte man sich aber auf einheimische Kräfte stützten.

Die Requien sind in erster Linie für die Opfer der Angehörigen, für die Mitglieder Kantonsrates und des Regierungsrates samt Partnerinnen und Partner sowie weitere Personen, die beim Attentat im Kantonsratssaal weilten gedacht. Für sie sind die vordersten Reihen der Kirchen reserviert. Die restlichen Plätze stehen der Bevölkerung zur Verfügung.

In Cham wird am Freitagabend die Skulptur Verbunden des Künstlers Stephan Schmidlin enthüllt. Die Kulturhäuser Spinni-Halle, Industrie45, Gewürzmühle und Galvanik luden am Freitag zu einem Stillen Abend.

(sda)

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