Ein «Nuller» wäre eine Enttäuschung
publiziert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 13:17 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 18:29 Uhr

Die Nordisch-Fraktion von Swiss-Ski will den Schwung der Alpinen aufnehmen und an den Weltmeisterschaften in Liberec reüssieren.

Chance auf eine Medaille: Simon Ammann.
Chance auf eine Medaille: Simon Ammann.
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Mit Titelverteidiger Simon Ammann, dem aufstrebenden Andreas Küttel und Tour-de-Ski-Sieger Dario Cologna treten drei Schweizer Medaillenkandidaten an. Weltmeister und Doppel-Olympiasieger Ammann ist geschaffen für Grossanlässe. Wenn andere nervös werden, fängt für ihn der Spass erst an, kann er noch einen Zacken zulegen.

Allerdings sind fünf Siege, acht weitere Podestplätze sowie insgesamt 21 Top-8-Klassierungen in 21 Springen in dieser Saison keine Garantie für eine Medaille, zumal Weltcup-Leader Gregor Schlierenzauer (Ö) derzeit in einer eigenen Liga springt. Gleichwohl: Nach der goldenen und silbernen Plakette von Sapporo 2007 ist für Ammann eine dritte WM-Medaille Pflicht.

Andreas Küttel ist nach Anders Jacobsen (No) jener Weltklasse-Springer, dessen Formkurve am steilsten nach oben zeigt. Eine Änderung in der Materialabstimmung mit einem etwas länger eingestellten Bindungsband und einem weicheren Ski brachten das Selbstvertrauen züruck. Die Ränge 5 und 4 bei den letzten Grossschanzen-Tests bilden für ihn jene solide Grundlage, von der aus er (endlich) den ersten Medaillengewinn an einem Grossanlass anpeilen kann.

Cologna als Weltcupführender

Die Schweizer Langläufer treten mit dem Weltcup-Führenden in ihren Reihen zu den Titelkämpfen an. Der 22-jährige Dario Cologna gilt seit seinem ebenso überraschenden wie souveränen Sieg in der Tour de Ski auch aus internationaler Sicht als die Entdeckung der Saison. Fünf Rennen will der Allrounder im Optimalfall bestreiten.

Die grössten Chancen darf er sich in der Verfolgung (15 km klassisch, 15 km Skating) sowie im 50-km-Lauf ausrechnen. Vier Jahre nach der schmachvollen Überrundung in Oberstdorf wird die Schweizer Männerstaffel mit der jungen, aufstrebenen Generation wieder zu einem Trumpf. Das Quartett Curdin Perl, Cologna, Toni Livers und Remo Fischer kann den Vorstoss in die Top 5 schaffen.

Nur zwei Frauen

Im 19-köpfigen Swiss-Ski-Team für Liberec figurieren nach der krankheitsbedingten Heimreise von Laurence Rochat noch zwei Frauen. Neben der Langläuferin Seraina Mischol tritt Bigna Windmüller bei der WM-Premiere des Frauenskispringens an.

Die Kombinierer halten trotz mässigen Resultaten an der Zielsetzung mit Top-Ten-Plätzen in jedem der drei Einzelwettkämpfe sowie einem Vorstoss unter die ersten sechs mit dem Team fest. Gefordert sind primär Ronny Heer und Seppi Hurschler.

(smw/Si)

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