Ein Todesopfer und 32 teils schwer Verletzte bei Zugkollision
publiziert: Freitag, 24. Okt 2003 / 20:39 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Okt 2003 / 10:10 Uhr

Zürich - Mindestens ein Todesopfer und 32 zum Teil schwer Verletzte hat eine Kollision zwischen zwei Zügen beim Bahnhof Zürich-Oerlikon gefordert. Dies erklärten Sprecher von SBB, der Stadtzürcher Feuerwehr und der Sanität vor den Medien.

Die SBB haben eine Hotline eingerichtet, die Hotline der Stadtpolizei Zürich gilt nicht mehr. Die Nummer lautet: 0512 22 42 13/14/15/16.
Die SBB haben eine Hotline eingerichtet, die Hotline der Stadtpolizei Zürich gilt nicht mehr. Die Nummer lautet: 0512 22 42 13/14/15/16.
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Gemäss Hans Mundwiler von der Feuerwehr konnte eine 40- bis 50-jährige Frau nur noch tot geborgen werden. Acht Personen seien schwer verletzt, darunten ein Kind. Die übrigen 24 verletzten Personen erlitten Rippen- und Rückenfrakturen, Quetschungen und Prellungen. Sie wurden in die umliegenden Spitäler gebracht.

Im Einsatz waren 140 Feuerwehrleute sowie 70 Rettungssanitäter mit 25 Einsatzfahrzeugen. Die Personen in den Zugwracks mussten mit einer Drehleiter über ein steiles Bord geborgen werden.

Wie SBB-Sprecher Christian Kräuchi auf Anfrage erklärte, fuhr ein Regionalzug, der von Zürich nach Konstanz unterwegs war, kurz nach 17.45 Uhr seitlich in den Schnellzug Schaffhausen-Zürich. Vier Wagen entgleisten. Der Unfall ereignete sich bei der Ausfahrt des Bahnhofs Oerlikon Richtung Flughafen.

Die Aussagen mehrerer Augenzeugen, dass der Zug nach Konstanz ein Rotlicht überfahren und in Oerlikon nicht gehalten hatte, kommentierte Kräuchi nicht. Es sei zu früh, um etwas zur möglichen Unfallursache zu sagen. Die Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe des Eidgenössischen Verkehrdepartements und die Polizei untersuchen das Unglück.

(tr/sda)

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